„Review – Jason Bourne“

jb-logoEx-CIA-Agentin Nicky Parsons (Julia Stiles) klaut der CIA geheime Daten zu ihren „Black Ops“ und Auftragskillerprogrammen und macht sich dann auch die Suche nach Jason Bourne (Matt Damon, u.a. Interstellar, Der Marsianer – Rettet Mark Watney und Elysium). Was bei der CIA zu erhöhter Schnappatmung führt. Während Heather Lee (Alicia Vikander, u.a. Codename U.N.C.L.E. und Ex Machina), die junge Leiterin der CIA – „Cyber Ops Division“, Bourne wieder in den Dienst zurückholen will, plant CIA-Direktor Robert Dewey (Tommy Lee Jones, u.a. The Company Men und Lincoln) von Anfang Bourne zu eliminieren, was aber nicht zu offensichtlich geschehen darf. Das damit beauftragte „Asset“ (Vincent Cassel, u.a. Eine Dunkle Begierde – A Dangerous Method und Trance – Gefährliche Erinnerungen) und Jason Bourne haben allerdings eh noch eine Rechnung zu begleichen, womit ein blutiges Katz-und-Maus – Spiel beginnt.

jb01Nachdem außer mir fast niemand den vierten Teil mit Jeremy Renner – Das Bourne Vermächtnis – gut fand😛 kehren Matt Damon und Regisseur Paul Greengrass zurück und machen mit JASON BOURNE da weiter, wo sie aufgehört haben. Wobei man dann schnell merkt, dass das die Geschichte eigentlich lange auserzählt ist.😉 Natürlich ist die große Verfolgungsjagd durch Athen/am Syntagma-Platz wirklich klasse gemacht und hautnah dran. ^_^ Und obwohl ich „Shaky Cams“ wirklich verabscheue, muss ich zugeben, dass Greengrass und sein Kameramann Barry Ackroyd schon ungefähr wissen was sie tun und diesen Effekt nicht dafür nutzen, um mangelnde  Schauwerte, Ideenlosigkeit und Unfähigkeit zu verbergen.

jb02Womit wir aber beim Plot sind, der etwas sehr gezwungen daherkommt und bei der Charakterzeichnung und den Motive manchmal doch etwas schnöde oder unverständlich ist. Und ich finde Alicia Vikander zwar klasse, aber für diese Rolle und mit den Zielen ist sie einfach zu jung. Tommy Lee Jones grummeliger „Bad Guy“ ist gepflegter und gehobener Bösewichtstandard, aber auch nicht mehr. Vincent Cassel als „The Dragon“ im Bösewichtgespann ist auch kein kompletter Ausfall, wirkt aber etwas lieblos dahingeschrieben. Dann gibt es noch eine spannende Doppelspiel-Szene in London und etwas nettes Geschrotte von Autos in Las Vegas. Mehr aber auch nicht.

jb03Wer die anderen Bourne – Filme mochte: Ihr werdet auch diesen Teil zumindest „okay“ finden.😉 Aber das haben wir alles auch schon mal besser gesehen und die Luft ist da irgendwie etwas raus. Aber was weiß ich? Ich mochte schließlich auch „Das Bourne Vermächtnis“ (s.o.). Fazit: JASON BOURNE ist erzählerisch in der Relevanzsackgasse, die Action ist immer noch gut, aber so wirklich vom Hocker reißt einen das auch nicht. Insgesamt eher so mittelmäßige 3 von 5 etwas flachatmigen Geheimdienstroutinen.

>>> Trailer Jason Bourne

P.S.: Wer während des Films jedesmal einen Kurzen trinkt, wenn jemand „Asset“ sagt, überlebt den Film nicht und nerven tut es auch!😉

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2 Antworten zu „Review – Jason Bourne“

  1. lawgunsandfreedom schreibt:

    Passt. meine Gedanken in Worte gegossen – und ja, ich gehöre zu den wenigen, die den 4. Teil mit Jeremy Renner durchweg gut und stimmig fanden.

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