„Triple Feature Review – Deepwater Horizon – Legend of Tarzan – Die glorreichen Sieben“

tfr-deepwater-horizon-tarzan-glorreichen-sieben-logoMark Wahlberg 😉 (u.a. 2 Guns und Contraband) ist Cheftechniker der Ölplattform Deepwater Horizon und verdient dort den Lebensunterhalt für seine Familie mit der Wartung der elektrischen Einrichtung. Auf der Bohrinsel herrscht eigentlich ein gutes Arbeitsklima, aber insbesondere der BP – Liaison Manager Donald Vidrine (John Malkovich, u.a. Warm Bodies) übt stätig mehr Druck aus, weil man im eh unrealistischen Zeitplan zurückliegt. Jimmy Harrell (Kurt Russel, u.a. The Hateful Eight und Fast and Furious 7), der Chef der Deepwater Horizon, will dennoch nicht auf die nötigen Tests verzichten, um die Sicherheit der Arbeiter nicht zu gefährden. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kommt es nach einem auf Anordnung nur schlampig durchgeführten Test, bei dem auf den Computerbildschirmen falsche Daten angezeigt werden, auf der Plattform vor der Küste Louisianas zu einer schweren Explosion und Deepwater Horizon ist dem Untergang geweiht.

dh01Man kennt die Geschichte um DEEPWATER HORIZON eh, aber ein gelungener Spannungsaufbau und plastische Explosionen sorgen für einen guten Katastrophenfilm. Natürlich wehen wieder Unmengen an US-Flaggen und die Manager des britischen BP-Konzerns sind extraböse, während alle US – Blue Collar – Arbeiter Helden sind. Das mag vielleicht sogar stimmen 😉 wird aber etwas sehr brachial rübergebracht. Fazit: 3,5 von 5 explosiven Industrieunfällen. 🙂

>>> Trailer Deepwater Horizon

Tarzan (Alexander Skarsgård, u.a. Battleship) und Jane (Margot Robbie, u.a. The Wolf of Wall Street und Suicide Squad) leben seit Jahren in London, als sie von König Leopold von Belgien und seinem finsteren Schergen Captain Rom (Christoph Waltz, u.a. Django Unchained und James Bond 007: Spectre) in den Kongo eingeladen werden. Zusammen mit dem Anwalt und Anti-Sklaverei-Aktivisten George Washington Williams (Samuel L. Jackson, u.a. Kingsman: The Secret Service und RoboCop) machen sie sich auf den Weg in eine riesige Falle, mit der Captain Rom den Kongo komplett unter seine grausame Kontrolle zwingen will.

lot01LEGEND OF TARZAN bedeutet eklige Farbfilter, schlechtes CGI und einen Ethno-Soundtrack von der Stange, der wohl in der Firma von Hans Zimmer noch auf einem Rechner rumgammelte. Weiße Leute retten wieder die armen schwarzen Leute, was an einigen Stellen schon etwas grenzwertig ist. o.O Skarsgård ist ein sehr blasser, aufgepumpter Emo-Tarzan, die quirlige Margot Robbie ein Lichtblick und Waltz holt aus der mageren Bösewichtrolle raus, was geht. Das ganze Konzept mit einer in Flashbacks versteckten Origin Story, bremst den dünnen Plot andauernd zusätzlich aus und das gewaltige Blutbad in Belgisch-Kongo als Rahmen für einen Popcornfilm zu nehmen ist zumindest fragwürdig. Fazit: 2 von 5 matschigen Lianen. -_-

>>> Trailer Legend of Tarzan

In Rose Creek hat „Geschäftsmann“ Bartholomew Bogue (Peter Sarsgaard) die Kontrolle und erpresst die Einwohner mit Gewalt zum Gehorsam. Diese suchen in ihrer Verzweiflung die Hilfe von sieben Männern mit ganz unterschiedlichen Fähigkeiten: Den Kopfgeldjäger Sam Chisolm (Denzel Washington, u.a. The Equalizer und Safe House), den Spieler Josh Farraday (Chris Pratt, u.a. Guardians of the Galaxy), den Scharfschützen Goodnight Robicheaux (Ethan Hawke, u.a. Total Recall), den Fährtenleser Jack Horne (Vincent D’Onofrio, u.a. Jurassic World), den Auftragskiller Billy Rocks (Byung-hun Lee, u.a. G.I. Joe – Die Abrechnung), den Gesetzlosen Vasquez (Manuel Garcia-Rulfo) und den Krieger Red Harvest (Martin Sensmeier). Nachdem sie Bogues Schergen eine erste Abreibung verpasst haben, schlägt dieser zurück. Es kommt es zum großen Showdown…

tms-dgs01Neuverfilmungen von Kultklassikern sind immer so eine Geschichte, die meistens nicht gut ausgeht. Trotzdem hat sich Antoine Fuqua (u.a. Olympus Has Fallen) an diesen Western-Klassiker rangewagt, kräftig umgerührt, alles etwas aufgepeppt und ansonsten darauf vertraut, dass seine erstklassige Besetzung das schon irgendwie hinbekommen wird. So ist DIE GLORREICHEN SIEBEN eine handfeste Umsetzung mit interessanten Charakteren und knackigen Schießereien, die weitaus brachialer als das Original ist. Wenn man unbedingt meckern möchte: Der Oberbösewicht könnte gerne prägnanter sein. Man hört hier übrigens den letzten und gut gelungenen Soundtrack von James Horner (Star Trek 2: Der Zorn des Khan, Aliens, Clear and Present Danger, etc.). Es ist unwahrscheinlich, dass diese Neuverfilmung jemals den Kultstatus des Klassikers genießen wird, aber es ist ein richtig guter, actionreicher Western geworden. Fazit: 3,5 von 5 blutigen und explosiven Showdowns. Die beste Western-Neuverfilmung der letzten Jahre, die auch noch besser ist, als das Original, bleibt aber weiterhin eindeutig Todeszug nach Yuma. 🙂

>>> Trailer Die Glorreichen Sieben

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