„Triple Feature Review: Dirty Cops – War on Everyone / Spectral / xXx: Die Rückkehr des Xander Cage“

In New Mexico regiert das Chaos auf den Straßen. Genau genommen reden wir hier von den beiden stark korrupten und verbrecherischen Cops Terry Monroe (Alexander Skarsgard, u.a. Legend of Tarzan) und Bob Bolano (Michael Pena, u.a. Ant-Man und Der Marsiander – Rettet Mark Watney). Als ein richtig dickes Ding ansteht, scheint Gangsterboss James Mangan (Theo James, u.a. Underworld: Blood Wars) testen zu wollen, ob es nicht auch ohne die beiden koksenden Störenfriede geht.

Mit „The Guard“ hat Regisseur John Michael McDonagh einen richtigen Treffer in seiner Vita. Bei DIRTY COPS: WAR ON EVERYONE geht das Konzept leider nicht so ganz auf. Irgendwo zwischen Tarantino und den Coen-Brüdern auf Crack versteckt sich da auch ein durchgängiger Plot, wenn man lange genug sucht. Dazu gibt es einige exzentrische Charaktere, blutige Gewaltspitzen und ein paar gute Gags. Kann man durchaus mal reinschauen, muss man aber nicht. Fazit: 2,5 von 5 bunt-überdrehten Crack-Cops. o.O

>>> Trailer Dirty Cops: War on Everyone

Bürgerkrieg in Moldawien, die USA sind involviert. General Orlands (Bruce Greenwood, u.a. Star Trek Into Darkness) Truppen werden von geheimnisvollen Erscheinungen angegriffen und getötet, weswegen Orland DARPA-Mitarbeiter Dr. Mark Clyne (James Badge Dale, u.a. 13 Hours: The Secret Soldiers of Benghazi), den Entwickler einer hyperspektralen Kamera, anfordert. Dr. Clyne, CIA-Agentin Fran Madison (Emily Mortimer, u.a. Shutter Island) und ihr Team Elitesoldaten müssen vor Ort bald feststellen, dass mehr hinter diesen Gespenstersichtungen steckt, als sie wahrhaben wollen.

NetflixSPECTRAL ist ein richtig guter Science Fiction B-Movie – keineswegs vergleichbar mit Syfy TV-Film-Schrott – irgendwo zwischen Aliens und Ghostbusters geworden. Dabei kommt Spectral natürlich nicht an seine Vorbilder heran, aber wertiges Setdesign, recht hoher „Production Value“ schicke Spezialeffekte, gute Action, akzeptable Dialoge und Schauspielleistungen, ergeben einen unterhaltsamen Genrefilm. Fazit: 3,5 von 5 kriegerischen Gespensterangriffen. 🙂

>>> Trailer Spectral

Irgendwer lässt Satelliten vom Himmel fallen und Agent Augustus Eugene Gibbons (Samuel L. Jackson, u.a. Kingsman: The Secret Service und The Hateful Eight) ist angeblich tot, weswegen Agentin Jane Marke (Toni Collette) den ursprünglichen Triple-X Xander Cage (Vin Diesel, u.a. Riddick und The Last Witch Hunter) aufspürt und überredet wieder Dinge zu tun, die man für sein Vaterland tut. 😀 Dann wird mit Motocross-Rädern rumgeheizt, aus Flugzeugen gesprungen und rumgeballert.

xXx – Triple X ist zwar auch strunzdumm, aber erstaunlich unterhaltsam mit ein paar einprägsamen Szenen und humoristischen Einlagen. Die Fortsetzung xXx 2 – The Next Level ist in jeder Hinsicht ein Reinfall, der das Franchise eigentlich vernichtet hatte. Deswegen haben die Produzenten Vin Diesel jede Menge Geldkoffer hingestellt, damit er wieder mitmacht bei xXx: DIE RÜCKKEHR DES XANDER CAGE. 😛 Vin Diesel hat dann unter der Bedingung zugesagt, dass es ein „Team Knight Rider„, aehm, Team Triple-X wird, er also nicht so viel arbeiten muss und man ein nicht genutztes Drehbuch der Fast&Furious – Reihe dafür recycelt. Zum Glück gibt es immer noch ein paar an das Ursprungsformat angelehnte Szenen und mit Donnie Yen (u.a. Rogue One: A Star Wars Story) gibt es sogar jemanden, der schauspielern und kämpfen kann. 😉 Technisch gibt es ab und an erstaunlich offensichtlichen Digitalmatsch, dafür sind die handgemachten Stunts (natürlich auch mit digitaler Unterstützung, ich weiß) durchaus gelungen. Fazit: 2,5 von 5 generischen „in welchem Franchise sind wir eigentlich gerade?“ Actiondingsis mit zu viel Geballer für das, was eigentlich der Kern der Reihe ist. -_-

>>> Trailer xXx: Die Rückkehr des Xander Cage

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5 Antworten zu „Triple Feature Review: Dirty Cops – War on Everyone / Spectral / xXx: Die Rückkehr des Xander Cage“

  1. lawgunsandfreedom schreibt:

    Spectral fand ich sehr ordentlich. Da war erstaunlich viel Spannung drin, die ich nicht erwartet hatte. Den Triple xXx sehe ich mir nur deshalb an, um den faden Geschmack von Teil 2 loszuwerden.

  2. sirdoom schreibt:

    Von Spectral war ich auch positiv überrascht^^
    Das schafft xXx3 auch locker^^ Mehr aber leider nicht. 😉

  3. lawgunsandfreedom schreibt:

    Von xXx3 erwarte ich einfach nur hirnlose, seichte, aber actionreiche Unterhaltung. Qualität finde ich dann sicher woanders – wenn ich tief in die Oldiekiste greife und mir Bullitt oder Thomas Crown reinziehe. ^_^

  4. sirdoom schreibt:

    #Vroom 🙂

  5. Pingback: „Triple Feature Review – Eddie the Eagle: Alles ist möglich – Kong: Skull Island – The Girl with all the Gifts“ |

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