„Triple Feature Review – Ghost in the Shell – Guardians of the Galaxy Vol. 2 – King Arthur: Legend of the Sword“

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Major Mira Killian (Scarlett Johansson, u.a. Lucy und The First Avenger: Civil War) wurde nach einem Terroranschlag von Hanka Robotics und Dr. Ouélet (Juliette Binoche, u.a. Godzilla) in einen Cyborg mit übermenschlichen Fähigkeiten verwandelt, eine perfekte Waffe im Kampf gegen gefährliche Kriminelle überall auf der Welt, auch wenn die Erinnerungen an ihr Leben vor dem Anschlag verwaschen sind. Trotzdem ist sie bestens geeignet die leitende Feldagentin der Elite-Einsatzgruppe Sektion 9 zu werden, die von Daisuke Aramaki (Takeshi Kitano) kommandiert wird. Zusammen mit ihrem Partner Batou (Pilou Asbæk, u.a. Ben Hur) macht sie sich auf die Jagd nach dem skrupellosen Cyber-Terroristen Kuze (Michael Pitt, u.a. Das Jerico Projekt), dem es gelungen ist, sich in den Verstand von Menschen zu hacken und diese zu kontrollieren. Doch dabei findet Major Mira Killian heraus, dass man sie angelogen und benutzt hat…

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GHOST IN THE SHELL konnte eigentlich gar nicht gelingen. Für die Fans kann jede Big Budget Hollywood-Umsetzung des Animes/Mangas irgendwo nur enttäuschend sein und für den normalen Kinogänger ist das GitS immer noch recht speziell. Dafür hat Regisseur Rupert Sanders (u.a. Snow White and the Huntsman) sich annehmbar aus der Affäre gezogen. Visuell ist GitS überragend und hat ein wunderschönes Produktionsdesign. Die Darstellerriege macht auch nicht viel falsch und die Action ist ansehnlich. Dafür fehlt aufgrund der Altersfreigabe merklich die Wucht und die Story und die philosophischen Aspekte dahinter kommen teilweise etwas platt rüber. Fazit: Als Fan von Science Fiction, Cyberpunk oder der Vorlage schaut man sich GitS ja eh an 😉 und macht damit auch nicht wirklich was falsch bei 3,5 von 5 augmentierten Cyborgs.

>>> Trailer Ghost in the Shell

Die Guardians Of The Galaxy um Peter Quill aka Star-Lord (Chris Pratt, u.a. Jurassic World und Passengers) sind mittlerweile richtig bekannt geworden und so heuert die Hohepriesterin Ayesha (Elizabeth Debicki, u.a. Codename U.N.C.L.E.), Anführerin der angeblich genetisch perfekten Sovereigns, sie dafür an, ein riesiges, energiefressendes Monster zu bekämpfen. Dafür sollen sie die leicht soziopathische Nebula (Karen Gillan, u.a. The Big Short) überstellt bekommen, damit Gamora (Zoe Saldana, u.a. Star Trek Beyond) ihre Schwester endlich einbuchten kann. Obwohl Baby Groot (Vin Diesel, u.a. The Last Witch Hunter) nicht besonders hilfreich ist, sind die Guardians erfolgreich. Leider kann Rocket (Bradley Cooper, u.a. American Sniper) die Finger nicht bei sich behalten und beklaut die Souvereigns. Nachdem die Guardians entkommen können, heuert die Hohepriesterin Yondu Udontas (Michael Rooker) Ravager an, um die Guardians doch noch zu erwischen. Peter trifft mittlerweile auf seinen biologischen Vater, bei den Ravagers meutert es, Drax der Zerstörer (Dave Bautista, u.a. Riddick) trifft Mantis (Pom Klementieff) und die Galaxis ist eindeutig in Gefahr!

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GUARDIANS OF THE GALAXY VOL. 2 wird von den meisten Kritikern als gut, aber doch schwächer als Teil 1 gesehen. Ich sehe es genau andersrum: Der erste Teil war gut, aber Vol. 2 der GotG legt überall einen Zahn zu. Ob das nun die Weltraumkämpfe sind, ob es die Story ist oder ob es die Interaktionen der Charaktere sind. So muss bunte Science Fantasy aussehen, die übrigens erstaunlich brutal ist! o.O Sowohl was die physische wie verbale Ebene angeht. Wer den ersten Teil schon doof fand, wird natürlich auch hier nicht glücklich werden, aber ansonsten kann man nur sagen: We are Groot! 😀 Fazit: 5 von 5 „James Gunn schafft es, dass Marvel den zweiten Teil einer Reihe nicht versaut“ – Wundern! 😉 P.S.: Obwohl nur eine Konvertierung, ist der 3D-Effekt angenehm gelungen.

>>> Trailer Guardians of the Galaxy Vol. 2

England: Magier Mordred und seine mit magischen Ungeheuern verstärkte Armee greifen Camelot an. König Uther (Eric Bana, u.a. Wer ist Hanna) und Excalibur können die Angreifer abwehren, aber Verrat aus den eigenen Reihen lässt König und Camelot trotzdem fallen. Königssohn Arthur (Charlie Hunnam, u.a. Pacific Rim) wächst, ohne sich über sein Erbe klar zu sein, in London in einem Bordell auf und lernt sein Handwerk auf den gefährlichsten Straßen des Reiches und steigt zum geachteten Gangboss auf. Als Excalibur im Stein aus den Fluten auftaucht, wird er in die Rebellion gegen König Vortigern (Jude Law, u.a. Repo Men) hineingezogen Zusammen mit einer Magierin (Àstrid Bergès-Frisbey, u.a. Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten), seiner Gang und den Rebellen muss er sich dem Kampf stellen, denn Vortigern steht kurz davor den alten Magierturm wieder aufzubauen, womit aller seiner Terrorherrschaft auf ewig unterworfen wären.

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KING ARTHUR: LEGEND OF THE SWORD ist jetzt schon eine Box Office – Katastrophe von erheblichen Ausmaßen. o.O Dabei macht die Sache eigentlich richtig Spaß. 🙂 Zumindest wenn man sich darauf einlassen kann, dass Guy Ritchie (u.a. Codename U.N.C.L.E.) einen Guy Ritchie – Gangsterfilm inklusive seiner üblichen Manierismen gedreht hat, der halt um, mit und in der Artussage spielt und ab und an ein wenig High Fantasy reinwirft. 😉 Was wahrscheinlich nicht jedermanns Sache ist. Hunnam passt als Gangboss „Art“ hinreichend, Jude Law als großer Schinkenbösewicht ist grandios 😀 und zumindest ich würde gerne mehr über die anscheinend aus Frankreich stammende Magierin wissen! Beim 3D-Effekt war man nicht besonders zurückhaltend, der drückt richtig ins Gesicht, die CGI-Effekte sind allerdings stark schwankend, sprich je nach Szene ganz hervorragend und dann wieder matschig-mies. Dafür erfreut der herrlich knarzende, atmende und wummernde Soundtrack von Daniel Pemberton. Fazit: 3 von 5 schwertschwingenden Sagen, zumindest wenn man was mit der Prämisse anfangen kann. Ansonsten kann sich das nämlich schnell in erschreckende 1 von 5 überkandidelten 90er Jahre Fantasyschinken mit zu viel Budget verwandeln. 😉

>>> Trailer King Arthur: Legend of the Sword

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