„G20 Hamburg 2017: Highway to the Danger Zone „

In Hamburg hatte man ja schon länger nicht ganz so legale Gefahrenzonen. Da muss man sich gedacht haben: „Da geht noch mehr!“ o.O Nur so ist es zu erklären, dass man nach dem Clusterfuck [„A chaotic situation where everything seems to go wrong. It is often caused by incompetence, communication failure, or a complex environment„] des 2001er G8-Gipfels in Genua nun doch wieder eine westliche Großstadt für so ein Treffen auswählt.

G20 Hamburg 2017 - Highway to the Danger Zone - Logo

Bislang sind 130 Millionen Euro an Kosten für das zwölfte Gipfeltreffen der Gruppe der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer veranschlagt, was aber leicht auch noch auf das Doppelte ansteigen kann [wobei die Kosten für die Wirtschaft aufgrund von Produktions- und Arbeitsausfällen gar nicht eingerechnet sind] und Hamburg komplett lahmlegen wird, inklusive der Hamburg-Altonaer Verbindungsbahn, eine der am stärksten belasteten Personenverkehrs-Strecken der Deutschen Bahn mit S-Bahn, Regional- und Fernverkehr. Die als Tagungsort ausgewählten Messehallen liegen mitten in der Innenstadt Hamburgs und nur wenige hundert Meter entfernt vom Schanzenviertel mit dem autonomen Zentrum Rote Flora, was Sicherheitskreise euphemistisch als „ungünstig“ beschreiben und ein paar tausend gewaltbereite Autonome werden von außerhalb erwartet. Der hamburger Innensenator Grote warnte auch schon vor Blockadeaktionen der Demonstranten gegen ausländische Staatschefs, denn damit könnten sie sich angesichts der bewaffneten Personenschützer „in Gefahr“ bringen, wenn ihr versteht, was ich meine… 😉 -_- Dabei handelt es sich auch ohne ausländische Sicherheitskräfte um einen der größten Polizeieinsätze in der Geschichte der Bundesrepublik, mit weit über 20.000 Beamten im Einsatz. Oder um es kurz zu machen: Was soll da schon schiefgehen? #WelcomeToTheDangerZone

UPDATE: Vollkommen überraschend ist das Gebräu schiefgegangen… -_-

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6 Antworten zu „G20 Hamburg 2017: Highway to the Danger Zone „

  1. lawgunsandfreedom schreibt:

    Sollen die sich doch auf ’nem Flugzeugträger treffen. Sicher, weit weg von irgendwelchen Demonstranten und billiger ist das auch. Und mit ein bisschen Glück säuft der Pott mit der ganzen Baggage und ihrer Entourage dann noch ab, weil er auf einen Eisberg fährt. Das wäre schön. Träumen darf man doch – oder ist das schon Hate-Speech?

  2. sirdoom schreibt:

    „Entscheidungsträger […] Baggage und ihrer Entourage [absaufen]“ ist glaube ich allgemein genug gehalten, dass auch maasche Gesetzgebung da derzeit nichts machen kann. Außerdem sind wir hier nicht bei FB. 😀

    Hach, G20 – Gipfel auf dem Mega-Carrier EAFS (European Armed Forces Ship) Charlemagne / Karl der Große im Ärmelkanal, alleine um das doofe Gesicht der Briten zu sehen! 😀 😉

  3. lawgunsandfreedom schreibt:

    Wenn ich mir so die Bilder und Videos von Hamburg ansehe … das sollte der Schwarze Block mal in meiner Straße versuchen. Etliche meiner Nachbarn (viele mit migrantischem Hintergrund, vor allem Türken, Russen und neuerdings Rumänen und Bulgaren) hätten da schon den Finger am Abzug ihrer illegalen Knarren, während ich mir noch überlegen würde, ob ich jetzt den Waffenschrank aufschließen und den Gummischrot für die Flinte raussuchen soll). Vor allem der arabischstämmige Besitzer des aufgemotzten H3, der hier gerne in zweiter Reihe parkt, hätte sicher was dagegen, wenn so ein Möchtegernrevoluzzer ihm die Karre abfackelt.

    Nicht, daß ich meinen Nachbarn was Böses unterstellen würde – aber die meisten von denen sind hart arbeitende Bürger (wenn auch einige wenige in zweifelhaften Gewerben). Die würden sich so was nicht gefallen lassen und die Polizei würde auch nix finden. (Mal davon abgesehen, daß die Beamten wahrscheinlich nur bei mir suchen würden. Ich bin der Einzige in der Straße mit legalen, angemeldeten Waffen. Wäre also der Primär-Verdächtige. Für alle anderen bräuchten sie einen gut begründeten Verdacht und einen richterlichen Durchsuchungsbeschluß – bei mir brauchen sie den nicht. Für Leute wie mich haben sie extra den Art. 13 GG eingeschränkt. Ich hab‘ Waffen, also bin ich ja ein potenzieller Verbrecher/Terrorist/Amokläufer, so einfach machen sich die Politiker die Welt.)

  4. sirdoom schreibt:

    Alleine dass du dir darüber solche Gedanken macht, zeigt ja schon die rebellischen Tendenzen! 😛 😉

    Ich hatte zwar damit gerechnet, dass das unschön wird, aber… o.O

  5. lawgunsandfreedom schreibt:

    Apropos … mag sein, daß die Assoziation jetzt ein bisschen daneben ist … aber ich habe mir gerade Death Race 2050 (produziert von Roger Corman) angetan. Das letzte mal, daß ich fast durchgehend ein Grinsen im Gesicht hatte, war bei Peter Jacksons Braindead. So trashig dieses Remake vom Original-Death Race war, so unterhaltsam war es. Was das jetzt mit Hamburg zu tun hat? Eigentlich nix, hatte nur einen netten, absurden Brainfuck dazu.

  6. sirdoom schreibt:

    Na ja, einige der Impressionen aus Hamburg lassen einen da durchaus an den Film denken, insofern ist das nicht so abwegig. 😉 Auch wenn in Hamburg ein wenig schneller und hübscher aufgeräumt wurde^^

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