„Triple Feature Review – Collide – Das Belko Experiment – Wonder Woman“

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Der in Köln gestrandete US-Autodieb Casey (Nicholas Hoult, u.a. Mad Max: Fury Road) ‚jobbt‘ Kleinkram für den exzentrischen Dealer Geran (Ben Kingsley, u.a. Exodus: Götter und Könige), bis er dringend Geld für eine lebensrettende Operation für seine Freundin Juliette (Felicity Jones, u.a. Rogue One: A Star Wars Story) braucht. Geran ist dabei nicht so ganz ehrlich, auf was sich Casey dabei einlässt. Geran fängt nämlich einen Schmugglerkrieg mit seinem absolut skrupellosen Chef Hagen Kahl (Anthony Hopkins, u.a. Noah) an. Autobahn und Eckkneipe werden Kriegsgebiet.

TFR - Collide

COLLIDE verschwendet eine talentierte Darstellerriege bei unterirdischen Dialogen, lachhafter Story  und eigentlich guten, aber zu hektisch geschnittenen Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei – Stunts mit mehr Budget. Collide wurde übrigens schon 2014 gedreht und aus der Konkursmasse einer Produktionsfirma preiswert rausgekauft, was auch erklärt, wieso man da „jetzt“ Hoult und Felicity Jones sehen kann, die bei sowas heute nicht mal mehr im Traum mitmachen würden. Während Hopkins sich einfach über den Gehaltscheck gefreut hat, muss man Ben Kingsleys grandioses Overacting einfach abfeiern. 🙂 Fazit: 2 von 5 filmischen Getriebeschäden mit ein paar unterhaltsamen Turboschüben.

>>> Trailer Collide

Eigentlich sollte es für die Angestellten der Non-Profit-Organisation Belko Corp. ein ganz normaler Arbeitstag werden. Aber Unbekannte riegeln das Belko-Headquarter komplett ab, kontrollieren das perfide Experiment von außen und dirigieren die 80 Arbeitskollegen über die Lautsprecheranlage. Sie werden vor die Wahl gestellt: Entweder töten sie innerhalb von 30 Minuten drei Mitarbeiter oder die Veranstalter des Experiments töten sechs Angestellte. Was nur der Anfang ist. Schnell teilt sich die Bürobelegschaft in zwei Hälften: Die eine will einfach nur überleben, die andere jagt fortan die ehemaligen Kollegen. Ein blutiger Überlebenskampf nimmt seinen Lauf und ein Entkommen erscheint unmöglich…

TFR - DBE

DAS BELKO EXPERIMENT ist ein erstaunlich prominent besetzter Office Survival Splatter irgendwo zwischen Stirb Langsam (Umgebung) und Battle Royale („Legt euch um!„/moralische & ethische Entscheidungen) mit kultiger Musikauswahl. Insgesamt sitzt der  Film aber etwas zwischen den Stühlen, weil es für die richtigen Gore-Fans noch nicht brutal und zynisch genug ist und für die Funsplatter-Freunde nicht lustig genug. Trotzdem durchaus unterhaltsam. 🙂 Fazit: 3,5 von 5 moralisch fragwürdigen Büroblutbädern.

>>> Trailer Das Belko Experiment

Diana (Gal Gadot, u.a. Das Jerico Projekt) wird auf der paradiesischen Amazoneninsel Themyscira, wo Frauen regieren und es keine Männer gibt, zum Kampf gegen die Kräfte des Bösen ausgebildet.  Als der amerikanische Pilot Steve Trevor (Chris Pine, u.a. Star Trek Beyond) auf der Insel strandet und von einem grauenvollen Krieg berichtet, der in der Welt der Menschen tobt, vermutet Diana dahinter das Wirken des vor langer Zeit verbannten Kriegsgottes Ares. Zusammen reisen sie zuerst nach London und dann direkt an die Front des Ersten Weltkrieges, wo General Ludendorff (Danny Huston, u.a. The Warrior’s Way) und dessen getreue Wissenschaftlerin Dr. Maru (Elena Anaya) ihr Unwesen treiben. Aber Diana muss mehr als nur eine Kriegerin werden, um die Kräfte des Bösen zu besiegen.

TFR - WW

Um es gleich vorwegzunehmen: WONDER WOMAN ist gleich mal locker der beste Film des DC Extended Universe (DCEU) – oder auch DC Murderverse, wie einige es in Hinblick auf Zack Snyders Nichtverstehen der Charaktere und seiner Vorliebe für Tote „weil es geht!“ nennen. 😉 Und ja, natürlich hat auch Wonder Woman einige Schwächen der anderen DCEU-Filme geerbt, wie z.B. eine teils umständliche Erzählweise, wo Exposition, Rückblende und Infodump garantiert an der falschen Stelle aufploppen. Dazu kommen Spezialeffekte, die erstaunlich schwankend in der Qualität sind. Gerade der Unterschied zwischen CGI-Diana und echter Gal Gadot fällt jedes Mal auf. ABER das kann man ignorieren, denn: Gal Gadot IST Wonder Woman und genauso klasse, wie man es vielleicht gehofft hatte und dazu funktioniert ihr Premium-Sidekick Chris Pine auch noch erstaunlich gut. Außerdem sehen wir endlich mal eine Szene im DCEU, die zeigt warum Superhelden Superhelden sind, wo die Antwort nicht auf Emo-Alien-Jesus oder Eltern-in-Zeitlupe-wegen-Perlenkette-ermordet hinausläuft, sondern wo es darum geht, Menschen zu retten. Dazu gibt es noch einen kleinen Plot-Twist und der Soundtrack ist grandios, erhaben, episch und bläst die aktuelle Konkurrenz mal eben weg! Fazit: 4 von 5 Lasso schwingenden AmazonengöttInnen im Heldeneinsatz! 🙂

>>> Trailer Wonder Woman

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