„Triple Feature Review – Baby Driver – Baywatch – What Happened to Monday“

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Fluchtwagenfahrer Baby (Ansel Elgort) hat einen Tinnitus und hört deswegen so gut wie immer Musik, die ihm auch den Takt bei seiner Arbeit als Fluchtwagenfahrer vorgibt. Und Baby ist der beste Fluchtwagenfahrer der Stadt! Was natürlich auch Gangsterboss Doc (Kevin Spacey, u.a. Margin Call – Der große Crash) weiß, der Baby dazu zwingt weiterzumachen, auch nachdem dieser seine „Schulden“ zurückgezahlt hat. Zusammen mit Buddy (Jon Hamm, u.a. Sucker Punch), dessen Freundin Darling (Eiza Gonzalez) und dem unberechenbaren Bats (Jamie Foxx, u.a. White House Down und Django Unchained) steht DAS große Ding an. Aber Baby hat Debora (Lily James, u.a. Zorn der Titanen) kennengelernt und will abhauen. Das kann alles nicht gutgehen! #ThereAreNoCleanGetaways

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Baby Driver: Grandioses „Heist„-Märchen mit herrlich choreographierten aber geerdeten Autostunt-Szenen und einigen Gewaltspitzen. Man merkt in jeder Sekunde, dass das ein Herzensprojekt für Regisseur Edgar Wright (u.a. Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt und Hot Fuzz) war, der hier den eingänglicheren, musikalischeren und mit mehr Action versehenen Cousin von Drive abliefert. Fazit: 4,5 von 5 wummernden Verfolgungsjagden! Ansehen! 🙂

>>> Trailer Baby Driver

Mitch Buchannon (Dwayne Johnson, u.a. San Andreas und Fast & Furious 8) hat als Anführer eines Teams von Rettungsschwimmern alle Hände voll zu tun und muss zusätzlich noch aus PR-Gründen den egoistischen und nicht teamfähigen Matt Brody (Zac Efron), ehemaliger olympischer Schwimmer mit Goldmedaille, integrieren. Und dann gibt es da noch irgendwas mit einer Drogengang am Strand.

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Baywatch: Die seelenlose Kinoaufbereitung der Fleischbeschauserie mit erschreckend wenig Fleischbeschau reißt auch der sonst immer so sympathische The Rock nicht mehr raus. Es gibt genau einen guten Running Gag: Baywatch hat keinerlei Befugnisse und ist für nichts außer Leben retten am Strand zuständig. Was jedes Mal komplett ignoriert wird. So wie man diesen Film ignorieren sollte. Fazit: 1,5 von 5 roten Badeanzugversagern. P.S.: Man kann solche „witziger“ gestalteten Neuauflagen älterer Serien ja durchaus unterhaltsam hinbekommen, wie z.B. bei 21/22 Jump Street, aber generell sollte man von dieser Praxis langsam echt die Finger lassen, da kommt nämlich bis auf wenige Ausnahmen nur abgrundtiefer Mist bei raus.

>>> Trailer Baywatch

Drastische Überbevölkerung und Nahrungsmittelknappheit führen zu einer weltweiten „Ein Kind!“ – Politik, die knallhart vom Zuteilungsbüro unter Nicolette Cayman (Glenn Close, u.a. The Girl with all the Gifts) – die noch weit höhere Ambitionen hat – umgesetzt wird und „illegale“ Kinder in den Kryotiefschlaf packt. Womit Großvater Terrence (Willem Dafoe, u.a. John Wick) ein Problem hat, denn er hat heimlich die Siebenlinge seiner verstorbenen Tochter aufgezogen. Die sieben Schwestern Monday, Tuesday, Wednesday, Thursday, Friday, Saturday und Sunday (alle gespielt von Noomi Rapace, u.a. Verblendung und Prometheus – Dunkle Zeichen) müssen ein Leben teilen. Jede hat nur einen Tag in der Woche, um aus dem Haus zu kommen. Eines Tages kommt Monday nicht mehr nach Hause…

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What Happend To Monday: Splatter-Finne Tommy Wirkola (u.a. Hänsel und Gretel: Hexenjäger) darf für Netflix jetzt auch Science Fiction mit halbwegs Budget drehen. Dabei holpert die Story sich durch die Logiklöcher und Nopace ist teilweise doch etwas außerhalb ihrer schauspielerischen Liga. Gerade im Vergleich mit Tatiana Maslaney  und Orphan BlackJEDER sollte Orphan Black sehen!!! 🙂 – sieht man da doch teilweise kein Land. Dafür gibt es ein paar fiese Gewaltspitzen und anständige Schauwerte, Wirkola sei Dank. 😉 Fazit: 3 von 5 etwas ausgelatschten SciFi-Nummern.

>>> Trailer What Happend To Monday

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