„Multi-Feature Review: Atomic Blonde, Blade Runner 2049, Nur ein kleiner Gefallen, Predator – Upgrade, Venom“

Anmerkung – >>> Der Aufwand für jeden Film eine eigene Inhaltsangabe zu schreiben, alles mit zig Links zu versehen, Szenenbilder und Trailer einzubasteln, ist erstaunlich groß. o.O Als ich an der Review zu Avengers: Infinity War saß und davor stand, das ganze MCU einpflegen zu müssen und dabei nur noch die Wand anschreien wollte, wurde mir klar: Die Reviews müssen weniger aufwändig werden. Sorry, aber geht nicht anders. 😦 Es wird sicherlich irgendwann auch mal wieder längere Reviews zu einzelnen Filmen geben, aber erstmal gibt es stark konzentrierte Schlaglichter. 😛

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You know those movies where the picture just starts to slow down… and melt? Then catch fire? Well, that’s Berlin.“
– Agent Lorraine Broughton

Atomic Blonde nimmt einen der John WickRegisseure, Charlize Theron, Berlin kurz vor dem Mauerfall in den letzten Zügen des Kalten Krieges, viel Neon, nackte Haut und derb was aufs Fressbrett in einem zynischen Agentenplot mit Retro-Soundtrack. Fazit: 4,5 von 5 sexy und stylischen Hartfaustfilmen mit der desillusionierten Seele eines 1970er Agentenfilms. (Link: Trailer)

Dying for the right cause. It’s the most human thing we can do.“
– Freysa, Replikantin

BLADE RUNNER 2049 ist Denis Villeneuves grandiose, genauso überladende, visuell anbetungswürdige, musikalisch und vom Sounddesign berauschende Fortsetzung des 1982er Ridley Scott – Films. Und wie im Vorgänger ist die Geschichte einerseits komplex & sperrig und gleichzeitig sehr einfach. Allerdings schafft Villeneuve es doch ein wenig zugänglicher zu sein als der Vorgänger. Und es ist der erste der neueren Harrison Ford – Filme, die nicht mies oder mittelmäßig sind und Ryan Gosling sollte mehr Harrison Ford – Rollen spielen. 😉 Thematisch geht um Identität, Glaube, Selbstbestimmung und Menschlichkeit. Manchmal ein wenig dick aufgetragen und manchmal auch ein wenig zäh aber immer lohnenswert. Fazit: 5 von 5 Propheten des (Post –) Cyberpunk, deren Predigt mitreißend und deren Gott anbetungswürdig ist. (Link: Trailer)

Brotherfucker!
– Emily

NUR EIN KLEINER GEFALLEN (A Simple Favor) ist ein kleiner, böser, schwarzhumoriger, sexy Thriller mit einer eiskalten und wundervoll abgedrehten Blake Lively und Anna Kendrick darf endlich mal wieder zeigen, dass sie mehr kann als harmlose Rom-Coms und Pitch Perfect – Fortsetzungen. Fazit: 3,5 von 5 „Gone Girls“ in weniger bierernst. (Link: Trailer)

Militär – Psychologe: „I need to know if your men pose a threat.“
Quinn McKenna: „We’re Rangers. Isn’t posing a threat kind of the fucking point?

PREDATOR – UPGRADE hat auf der positiven Seite solide Spezialeffekte, richtig blutige Action-, Gore- und Splattereinlagen, einen fetten Predator-Gedächtnis – Soundtrack von Henry Jackman (u.a. Captain America: The Winter Soldier/Return of the First Avenger). Und es gibt sogar ein paar Gags die funktionieren! o.O Ansonsten haben wir weitgehend unsympathische „Helden„, ein nerviges, überschlaues Problemkind, Logiklücken und Storysprünge ohne Ende, die teilweise die Frage aufwerfen, ob man den Film nicht komplett neu zusammenschneiden müsste. Fazit: Auch Drehbuchautor und Regisseur Shane Black, der im Original von 1987 als Schauspieler dabei war, greift mal daneben und liefert 2,5 von 5 hässlichen Jagdpartys ab, wenn man sehr auf 80er Jahre Actionfilme steht, ist aus Nostalgie heraus eventuell noch einen Punkt mehr drin. 😉 (Link: Trailer)

Eyes, lungs, pancreas. So many snacks, so little time.“
– Venom, außerirdischer Parasit

Mir wurde ursprünglich mit VENOM mal eine R-Rated – Superbösewicht – Schlachtplatte versprochen. Natürlich war das gelogen und am Ende ist ein aufgedunsener PG-13 Pseudo-Horrorfilm dabei heraus gekommen, dem etwas weniger CGI-Overkill und Plotlöcher (Polizei fahndet aktiv nach Brock und Venom, was dann plötzlich einfach aus der Handlung verschwindet) gut getan hätten. Venom hat trotzdem seine Momente und gerade die Interaktion und Dynamik zwischen Eddie Brock und Venom (beide von Tom Hardy gespielt/gesprochen) sind ein Highlight des Films. Fazit: 3 von 5 verbesserungswürdigen Alien-Parasiten. (Link: Trailer)

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2 Antworten zu „Multi-Feature Review: Atomic Blonde, Blade Runner 2049, Nur ein kleiner Gefallen, Predator – Upgrade, Venom“

  1. lawgunsandfreedom schreibt:

    Atomic Blonde und Blade Runner fand ich beide sehr gut. Die Anderen stehen eher nicht auf meiner „have to see“ Liste.

  2. sirdoom schreibt:

    Das würde ich genau so unterschreiben, die anderen drei würde ich auf einer „KANN man mal ansehen“ – Liste ablegen^^ 🙂

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