„Review – Die Reise der Scythe 3: Resonanz“

Jetzt ruht er in Frieden oder was man auch immer macht, wenn die eigene Existenz massiv unwahrscheinlich geworden ist.“ 😀
– J.G.

>> Gestrandet weitab ihrer Heimat, hineingestoßen in einen unerklärlichen Konflikt und ohne zu wissen, wer Freund oder Feind ist: Die Odyssee der Crew des Polizeikreuzers Scythe strebt ihrem Höhepunkt entgegen. Als eine alte Nemesis aus dem Verborgenen tritt, das äonenalte Werk einer rätselhaften Zivilisation zu scheitern droht und ein ehrgeiziger Anführer eine neue Machtbasis zu etablieren trachtet, müssen sich die Menschen auf der Scythe entscheiden: Rückkehr in die Heimat oder ein Schicksal im Exil? <<

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Nach einer minimalen Zusammenfassung, die kompakt einen Info Dump ablässt – erfrischend nach zig Autoren, die versuchen sowas über die ersten drei Kapitel „unauffällig“ einzustreuen, was meistens grausam schiefgeht – geht es bei DIE REISE DER SCYTHE 3: RESONANZ gleich richtig zur Sache. Geheimnisse werden enthüllt, Pläne werden geschmiedet und die ganze Lage und eine leichte Hoffnung „einfach“ aus der Sache rauszukommen, werden über den Haufen geschmissen. Und es wird endlich mal darauf hingewiesen, dass „Meetings“ scheiße sind und die Kekse, die es da immer gibt, eine staubig-sandige Ausgeburt der Hölle. Man kann es fast als Seitenhieb gegen David Weber deuten. 😉 Dann kommen Alice im Wunderland -, Tyrion Lannister-/Game of Thrones- und Star Trek / Jean-Luc Picard – Anspielungen, die sich alle anscheinend locker auf einer Seite in wenigen kurzen Sätzen unterbringen lassen. 😀 Und ab da wird es erst richtig wild. Wer die ersten beiden Bände mochte wird auch diesen gelungenen Abschluss der Reihe mögen und wer die ersten beiden Bände nicht kennt, sollte das nachholen, sonst verpasst man gute Science Fiction, die es jederzeit mit den Übersetzungen der üblichen, verdächtigen, englischsprachigen Autoren aufnehmen kann.

Der Abschluss einer Reihe bietet natürlich auch immer Anlass, um sich nochmal die ganze Geschichte anzusehen. Zumindest ich habe das Problem, dass mir Scythe als Zweiteiler von der Aufteilung her wohl besser gefallen hätte. Oder es lag daran, dass ich doch etwas länger auf den letzten Teil warten musste. Persönlich hat mir die Skiir-Reihe  am Ende doch besser gefallen, aber das ist schon Meckern auf hohem Niveau. 😉

Disclaimer: Ich habe kein Rezensionsexemplar bekommen, um eine Gefälligkeitsrezi zu schreiben 😛 sondern selber in den Geldbeutel gegriffen.

INSIDER:

> Die heldenhaften Peerbiber in ihren stylischen Hartholzraumschiffen und mit überlegener Hyperraumtechnik, die den Tag retten, tauchen einfach nicht mehr auf. 😦 Stattdessen wird fiese Propaganda verbreitet, dass sie angeblich ausgelöscht worden wären. -_- So ein offensichtlicher Unfug! 😛

> Es gibt leider keinen bärtigen Pater Peer – Bordpastor und Spezialist für Mess-Whiskey, Mess-Vödka und andere Mess-Drogen – der zu Unrecht vom Konkordat wegen eines ANGEBLICHEN  „Drogenproblems“ suspendiert wurde und sich erfolgreich zurück an Bord geklagt hat, da man ihn religiös diskriminiert hat. #Hint

– „Ein Bieberkraft A-50, ein Kampfanzug für Offiziere, für Helden und für jene, die sich die Hände nicht richtig dreckig machen wollten. Ein Anzug des Oberkommandos.“ Power Armor mit Kettensägen für echte Helden! 😀

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