„Multi-Feature Review: Everything Everywhere All At Once + Metal Lords + Morbius + The Batman + Top Gun Maverick“

You are not unlovable. There is always something to love. Even in a stupid, stupid universe where we have hot dogs for fingers, we get very good with our feet.“
– Evelyn Wang

EVERYTHING EVERYWHERE ALL AT ONCE ist eine actiongeladene, absurde, innovative und für manche vielleicht auch überladene Familientherapie mit einer (wie immer) grandiosen Michelle Yeoh im Kampf gegen Nihilismus, absolutem Chaos und auf der Suche nach Identität im Multiversum. FAZIT: 4 von 5 interdimensionalen Schauspielen, die Doctor Strange in the Multiverse of Madness gerne wäre. [Trailer]

Emily: „CUNT!“
Marching Band Leader: „You can’t say that in America.“

METAL LORDS ist ein kleiner, sympathischer Coming-of-Age-Film, von Game of Thrones – D. B. Weiss, dem man die Liebe zum Metal bedingungslos anmerkt, der aber dann doch für meinen Geschmack etwas zu mainstreamig bleibt. Ohne D. B. Weiss hätte Netflix dafür natürlich nie grünes Licht gegeben. FAZIT: 3 von 5 Highschool-Stromgitarren. [Trailer]

It’s Morbin‘ time!“
– Dr. Michael Morbius [springt vom Dach und verwandelt sich]

MORBIUS ist Scheißdreck. Von schlechtem CGI zu einem erbärmlichen Drehbuch mit Fremdscham-Dialogen; hier funktioniert gar nichts. Immerhin zeigt es erneut, dass Jared Leto als Schauspieler sehr überbewertet ist. FAZIT: 1 von 5 blutleeren Sony-Versuchen Marvel-Filme zu machen. [Trailer]

Fear is a tool.“
– The Batman

Kann es nach der Batman-Trilogie von Christopher Nolan überhaupt noch einen Batman-Film geben? Regisseur Matt Reeves dachte „Ja!“ und Warner Bros dachte sich „Geld!„. Zu unser aller Glück liefert Reeves wirklich ab und präsentiert uns mit THE BATMAN einen überlangen aber sehenswerten „Detective Batman Noir“ – Streifen, mit wundervollen Aufnahmen, klasse Soundtrack, einem erstaunlich passenden Robert Pattinson als Dunklem Ritter und sogar etwas Selbstreflektion, was den Vigilantismus angeht. Mein einziger Kritikpunkt: Die Emo-Psychokiller-Frisur von Pattinson, wenn er Bruce Wayne ist. 😉 FAZIT: 4 von 5 Fledermäusen, die die Nacht durchflattern. [Trailer]

Bradley ‚Rooster‘ Bradshaw: „Please don’t tell me we lost an engine.“
Maverick: „Alright, I won’t tell you that.“

Regisseur Joseph Kosinski und Tom Cruise liefern den letzten Beweis, dass sie ihre beiden Seelen an den Teufel verkauft haben, denn 36 Jahre nach Top Gun – Sie fürchten weder Tod noch Teufel hat eine Fortsetzung eigentlich nicht das Recht so unglaublich gut zu sein. TOP GUN: MAVERICK schafft es dabei auch noch locker weitaus besser als sein teilweise nicht ganz so gut gealterter Vorgänger zu sein. Ein großer Unterschied zu allen gescheiterten „späten Fortsetzungen“ der letzten Jahre inklusive der letzten Star Wars-Trilogie: TPM nimmt seine Vorlage und die Charaktere ernst und versucht nicht, sie mit der Brechstange zu dekonstruieren und „ironisch“ zu brechen und dabei Fans und Zuschauern ins Gesicht zu spucken. Dazu gibt es die wohl besten, größtenteils echten Flugszenen der jüngeren Filmgeschichte und sie haben sogar Harold Faltermeyer aus dem Ruhestand geholt! FAZIT: 4,5 von 5 Gründen für die Existenz großer Leinwände in Kinos. [Trailer]

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