„Schattenoperation: Hertha BSC, Gegenbauer, Shibumi Strategy und Windhorst“

Mithilfe israelischer Privatdetektive soll Investor und Windbeutel Lars Windhorst versucht haben, Werner Gegenbauer aus dem Amt des Hertha BSC-Präsidenten zu drängen. Nun ist die Sache aufgeflogen, aus dem wohl passendsten Grund: Weil Windhorst nicht gezahlt haben soll. 😀 Windhorst und die ausführende Kanzlei Shibumi Strategy streiten alles ab. Mich überzeugt aber das „nicht gezahlt haben soll„, weil das einfach … passen würde. 😉

>> Jetzt hat der Klub Windhorst aufgefordert, sich zeitnah und detailliert in schriftlicher Form zu den Vorwürfen zu äußern. Nach kicker-Informationen erging von Hertha-Seite ein gemeinsam von der Geschäftsführung und den Gremien aufgesetztes Schreiben an Windhorst, in dem dieser aufgefordert wird, sich in der Angelegenheit bis zum Montag per eidesstattlicher Versicherung zu erklären.

Falls Windhorst die im Raum stehenden Vorwürfe nicht überzeugend ausräumen kann, droht der große Knall. Windhorsts Sprecher Andreas Fritzenkötter hatte den Bericht am Donnerstag als „kompletten Unsinn“ bezeichnet. Die „Financial Times“ behauptet allerdings, sie habe mit Hilfe der Zeitung „The Times of Israel“ die Dokumente einsehen können, die vor etwa drei Wochen bei einem Amtsgericht in Tel Aviv eingereicht worden seien. Daraus gehe hervor, dass Windhorst die Firma Shibumi mit der Entwicklung einer Strategie beauftragt habe, um die eigene Reputation zu stärken. Die Unterlagen enthielten auch einen Bericht über die Kampagne mit dem Codenamen „Euro 2020“, in dem Shibumi Strategy erkläre, wie das Unternehmen mit einem 20-Mann-Team versucht habe, sich Gegenbauers Unterstützern, seinen Gegnern und auch seiner Familie – wahlweise online oder persönlich, offen oder verdeckt – zu nähern, um an Informationen zu kommen und die Stimmung gegen den damaligen Präsidenten von Hertha BSC zu beeinflussen.

Es seien unter anderem eine Reihe von Online-Fake-Profilen angeblicher Hertha-Fans erstellt worden, die Gegenbauer kritisierten. Zudem sei ein Karikaturist bezahlt worden, um wenig schmeichelhafte Bilder von Gegenbauer – etwa als Sensenmann und Teufel – zu erstellen, die in den sozialen Medien platziert wurden. << [Link]

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