„Japan: Auf die Ergebnisse kommt es an!“

Während China seinen Platz an der Sonne anstrebt, gibt es Bemühungen der asiatischen Anrainer, dem etwas entgegenzustellen. Allerdings sind viele Staaten der Region etwas vorsichtig, wenn es dann um Japan geht. Der Zweite Weltkrieg ist zwar schon etwas her und Japan hat sich länger nichts zu Schulden kommen lassen, aber es gibt da halt immer wieder “irritierende“ Signale aus Tokio. So zum Beispiel neulich die Ansage des ehemaligen Premierministers und aktuellen Finanzministers Tarō Asō

Ich hinterfrage Ihre Motive nicht, warum Sie Politiker sind. Doch auf die Ergebnisse kommt es an. Hitler, der Millionen von Menschen auf dem Gewissen hat, war nicht gut, auch wenn seine Absichten richtig waren.“ [Quelle]

Japan - Ergebnisse - Logo

Welche ‚richtigen‚ Absichten das wohl gewesen sein sollen? Und da war doch die „Neuinterpretation“ und die angedachte Verfassungsänderung von Artikel 9 der japanischen Verfassung, um das Militär auch wieder etwas offensiver einsetzen zu können, oder? Auch dazu hatte Tarō Asō schon 2013 was zu sagen: „Die deutsche Weimarer Verfassung wurde, ohne dass dies auffiel, durch die Verfassung Nazideutschlands ersetzt. Warum lernen wir nicht von ihrer Taktik?

Wobei das leider keine „Einzelfälle“ sind, sondern eher ein großes Gesamtwerk [Link: Shinzo Abe’s Government Has a Thing About Hitler – It Likes Him]. Wäre ich ein „Nachbar“ Japans, wie z.B. Südkorea, würde ich mir da ja schon so meine Gedanken machen… 😉

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„Shadowrun – Novapuls 8/2079 – Bandenland“

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Der novapuls ist ein E-Newsfax, das kontinuierlich monatlich von Pegasus Spiele für Shadowrun herausgebracht wird. Mit Hilfe der deutschen Autoren und Redaktion werden über dieses Medium Metaplots, politische Vorgänge in der ADL, internationale Ereignisse und ähnliches noch stärker zum Leser gebracht, der so die Welt von Shadowrun direkt miterleben kann. Und dies bislang ausgesprochen regelmäßig und mit Vorlauf! Zu besonderen Anlässen gibt es auch den größeren extrapuls. Seit dem Erscheinen der 5. Edition von Shadowrun hat der novapuls einen Sprung ins Jahr 2075 gemacht und ist mittlerweile 2079 angekommen.

SR5 - Novapuls - Gangangriff in Hamburg - AASArt by AAS/Andreas Schroth

Der aktuelle novapuls wirft einen Blick auf die Sommerhitze, den schnell und angemessen reagierenden BGS, HanSecs neue Mikrotorpedos und die ADL als Spielplatz für Bandenkriege.

>>> Download NOVAPULS 8/2079 – Bandenland <<<

SR5 - Kreuzfeuer - Female Samurai

Alle Ausgaben des novapuls  finden sich auf der novapuls-Seite von Shadowrun5.de von Pegasus Spiele! Anmerkung: Mit Shadowrun 5 ändert sich hier im Blog die Nummerierung für den novapuls und neue Ausgaben werden mit einfach Monat und Jahreszahl gekennzeichnet.

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„Hacking über DNS“

Habt ihr z.B. vor ein Forensiklabor des FBI, ein Großkonzern – Forschungslabor oder die Systeme eines Universitätslabors zu hacken, aber kommt auf den üblichen Wegen nicht rein? Dann wird es Zeit, ihnen eine kleine DNS/DNA – Probe zukommen zu lassen… 😀

Hacking über DNS - Logo

Biohackern ist es nämlich gelungen DNS/DNA so umzuschreiben, dass beim Auslesen durch einen Gensequenzer Computercode entsteht, sprich man kann den Gensequenzer die Malware kompilieren lassen, die den Laden dann übernimmt. Zumindest theoretisch, besonders praxisnah ist das bislang noch nicht, aber vielleicht sollte man schon mal anfangen darüber nachzudenken, dass man neue Gensequenzer in einer Sandbox laufen lässt und/oder sie nicht mit dem Rest vom Labor vernetzt sind… 😉

[Link: Biohackers Encoded Malware in a Strand of DNA]

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„Bayerische Gastfreundschaft: Gerne auch etwas länger“

Bayern ist ja für seine Gastfreundschaft berühmt. Ausgenommen sind natürlich Saupreussen. 😉 Aber auch sogenannte Gefährder können sich in Bayern jetzt auf anhaltende Betreuung freuen. Auch wenn das mit Rechtsstaatlichkeit nicht mehr ganz so viel zu tun hat… o.O

Bayerische Gastfreundschaft - Gerne auch etwas länger - Logo

Der bayerische Landtag hat mit den Stimmen der CSU ein neues Polizeiaufgabengesetz beschlossen, das die Erhöhung der Präventivhaft (Gewahrsam/Vorbeugehaft) von bisher 14 Tagen auf unbefristete Zeit vorsieht. Dafür muss man keine Straftat begangen haben oder gar planen. Die diffuse Befürchtung, dass irgendwer vielleicht irgendwas Böses vor hat, reicht schon. Alle drei Monaten soll ein Richter die Gefahrenlage dann  überprüfen. Und ohne Verhandlung und ohne Gerichtsurteil kann der Betroffene dann lebenslänglich die Gastfreundschaft bayerischer Gefängnisse genießen. Das deutsche Grundgesetz und die Europäische Menschenrechtskonvention sind ja auch eher so Empfehlungen als richtige Regeln. 😛 Die Türkei und Russland sind schon ganz begeistert und wollen das Gesetz gerne 1:1 übernehmen, schließlich kann man sie dann nicht mehr zu Unrecht kritisieren, wenn sie „Terroristen“ einfach so für immer einbuchten… 😉

>>> Bayern führt die Unendlichkeitsstrafe ein

>>> Gefährdergesetz in Bayern – Interview mit Sabine Leutheusser-Schnarrenberger

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„Triple Feature Review – Alien: Covenant – Free Fire – Transformers: The Last Knight“

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INHALT: Nachdem ein Unfall das Kolonieraumschiff COVENANT vom Kurs abbringt, empfängt die Crew einen verstümmelten Funkspruch von einem paradiesischen Planeten, der wesentlich schneller für die Covenant zu erreichen ist, als das eigentliche Ziel. Während Pilot Tennessee (Danny McBride, u.a. Your Highness) und einige wenige Kollegen Bordwache halten, setzen Terraforming-Spezialistin Daniels (Katherine Waterston), der neue Captain Christopher (Billy Crudup, u.a. Spotlight), der Android Walter (Michael Fassbender, u.a. Eine Dunkle Begierde – A Dangerous Method) und der Rest des Teams zur Erkundung des Planeten an, der sich als Todesfalle herausstellt. Ob der vor zehn Jahren mit der Prometheus verschollene Androide David, der sich auch auf dem Planeten befindet, ihnen helfen kann?

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ALIEN: COVENANT sollte wohl eigentlich mal der direkte Nachfolger von Prometheus – Dunkle Zeichen werden. Aber das Studio wollte und die Fans schrien nach einem „richtigen“ Alien-Film. Ridley Scott (u.a. Der Marsianer – Rettet Mark Watney) hat dann einfach „Prometheus 2“ und „Alien: Das Prequel“ in einen Film gequetscht, in der Hoffnung, dass das schon keiner merken wird. 😉 An der Effekt- und Soundtrackfront gibt es wenig zu meckern, dafür ist die Raumschiffbesatzung noch dümmer geworden – zu ihrer Verteidigung: Im Gegensatz zu uns haben sie keinen einzigen Film des Alien-Franchise gesehen – und die 1,5 fiesen Plot Twists zum Ende hin sind für Alien-erfahrene Zuschauer auch etwas vorhersehbar. Ein grandioser Fassbender in Doppelrolle reißt es da nur bedingt wieder raus. Haben wir alles schon besser gesehen, hätte aber weitaus schlimmer sein können und unterhält durchaus. Fazit: 3 von 5 etwas orientierungslosen Xenomorphen.

INHALT: Ende der 1970er Jahre in Boston. Chris (Cillian Murphy, u.a. In Time – Deine Zeit läuft ab) soll für die IRA Waffen kaufen. Sein Kontakt ist Justine (Brie Larson, u.a. Kong: Skull Island) die zusammen mit dem Schieber Ord (Armie Hammer, u.a. Codename U.N.C.L.E.) einen  Waffendeal mit dem zwielichtigen Vernon (Sharlto Copley, u.a. Elysium) vermittelt hat. Auch wenn die Stimmung latent aggressiv ist, läuft alles halbwegs gut, bis sich die Transporthandlanger beider Seiten in die Haare bekommen. Die Fabrikhalle, wo der Austausch stattfindet, wird zu einem Schießstand, bei dem absolut keiner dem anderen trauen kann…

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Regisseur Ben Wheatley (u.a. High-Rise) hat mit FREE FIRE einen tragikomischen, staubtrockenen  Leckerbissen abgeliefert, bei dem auf Grundlage alter Polizeiberichte ziemlich einzigartig gezeigt wird, was passiert wenn miese Schützen, durchgenudelte Waffen, viel Deckung und schlechte Sichtverhältnisse aufeinandertreffen: Viel Ballerei, Streifschüsse und ein paar Ausflüge ins Gesplatter. FAZIT: 3,5 von 5 bleihaltigen Schießereien während eines Waffendeals. 🙂

INHALT: Auf Cybertron unterzieht Quintessa Optimus Prime einer Gehirnwäsche, die nächste Invasion der Erde steht also an. Also müssen die Autobots zusammen mit Cade Yeager (Mark Wahlberg, u.a. Deepwater Horizon), Professor Viviane Wembley (Laura Haddock, u.a. Guardians of the Galaxy Vol. 1 und Vol. 2), Sir Edmund Burton (Anthony Hopkins, u.a. Noah) und Lt. Colonel William Lennox (Josh Duhamel, u.a. Transformers 3: Dark oft he Moon) den Tag retten…

Vorweg: Es gibt Michael Bay – Filme, die ich aus unterschiedlichen Gründen mag, wie z.B. The Rock – Fels der Entscheidung, Bad Boys 1&2, Die Insel) und ich weiß ja auch eigentlich, worauf ich mich bei einem Bay-Film einlasse. 😉 Womit wir beim Transformers-Franchise sind, dass ich als Fan der 80er Zeichentrickreihe eigentlich grundsätzlich doof finden muss. Allerdings kann ich dem ersten Bay-Transformers durchaus ein paar gute Seiten abgewinnen. Auch Teil 2&3 hatten noch ein paar coole Szenen, wobei „Dark oft the Moon“ sogar wieder besser war als „Revenge oft he Fallen„, was man einfach mal ohne fertiges Drehbuch gedreht hat. Aber dann kam Transformers 4: Ära der Zerstörung, wofür ich nicht mal mehr eine Review geschrieben habe, da waren irgendwann ja sogar die Explosionen unglaublich langweilig und während ich am einpennen war, hatte ich mir eigentlich geschworen, mir sowas nicht mehr anzutun. Tja…

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Womit wir bei TRANSFORMERS: THE LAST KNIGHT sind mit seinem Face/HeelHeel/Face – Turn, Mark „Artus“ Wahlberg -_- und einem angedeuteten UnicronCameoauftritt. Und Höt Röd ist jetzt Franzose… Was ich damit sagen will: The Last Knight ist auch wieder Mist, aber zumindest nicht mehr so langweilig wie der direkte Vorgänger, auch wenn die Erde mal wieder etwas mehr zerstört wird und die ganze Sache eigentlich auch nur wieder ein Prolog für den fünften Teil ist. Dabei ist die Story eigentlich schon für einen Bierdeckel zu kurz. Bay schafft es aber trotzdem sie unnötig kompliziert auszubreiten und uns mit irgendwelchen Charakteren dichtzuschmeißen. Wobei er es IMMER schafft, die interessanten Aspekte im Ansatz abzuwürgen oder schnell abzuhaken, während der irrelevante Kram ausgebreitet wird. An der Humorfront gibt es zumindest etwas Hoffnung, denn der lustige kleine Robot-Sidekick ist diesmal wirklich gelungen. Ansonsten darf man Bay einfach keine Comedy-Szenen drehen lassen. -_- Fremdschämen, unangenehme Stille und verschämtes Kopfschütteln umschreiben es ganz gut.  Das Chaos setzt sich bei zahlreichen Anschlussfehlern fort, wo Menschen und Transformer plötzlich ganz woanders sind und mittlerweile geht Bay langsam leider auch das Raumgefühl abhanden. Ich empfehle übrigens JEDEM sich Transformers: The Last Knight in 2D anzusehen, weil der Film für 3D viel zu schnell geschnitten ist! Ihr wurdet gewarnt! Was Industrial Light & Magic da geliefert hat, sieht nämlich ansonsten ziemlich cool aus und man sollte es dann auch genießen können. Fazit: 2,5 von 5 explodierenden Robotdingens.

Der beste TRANSFORMERS-Film ist übrigens eindeutig dieser hier:

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„Schweden: Die Schlüssel zum Datenkönigreich“

Cloud Computing ist eigentlich ganz praktisch. Man muss sich nicht selber groß drum kümmern, man kann überall drauf zugreifen und es kostet angeblich auch weniger. Diese Positivliste enthält übrigens auch schon mindestens 1,5 Negativpunkte, wenn man genauer drüber nachdenkt. 😉 Doof ist es es, wenn die Cloud dann mal offline geht. Noch blöder wird es, wenn sicherheitsrelevante Daten in gigantischen Mengen abfließen. Sprich: Schweden hat die „Schlüssel zum Datenkönigreich“ verloren.

Schweden - Schlüssel zum Datenkönigreich - Logo

Aus Kostengründen hat Schweden bereits 2015 seine Datenbanken in die Cloud ausgelagert. Das Führerscheinwesen, das KFZ-Register sowie die Fahrzeugs-Bestandsplanung des Militärs wurde in eine IBM-betreute Cloud gepackt. Dabei wurde auf Subunternehmer (kostet weniger, siehe oben) in Tschechien und Rumänien zurückgegriffen. Weil die Zeit drängte, hat man sich einfach mal die fällige Sicherheitsüberprüfung gespart und irgendwer hat die Daten „aus Versehen“ zu Telemarketingzwecken rumgereicht. Darunter waren dann Namen, Foton, Adressen und jede Menge anderer persönlicher Daten von Millionen Schweden. Wer also Interesse daran hat, wer in Schweden Kampfjetpilot ist, im Zeugenschutzprogramm ist, von der Polizei als Verdächtiger beobachtet wird oder in militärischen Spezialeinheiten dient, der kann sich bei den üblichen verdächtigen Quellen kundig machen. [Link: Keys to the Kingdom]

Das Leck war übrigens schon seit 2016 bekannt, aber die schwedische Regierung hat das lieber für sich behalten, bis es jetzt aufgeflogen ist. 😛 Was dann doch gleich mal zu einer kosmetischen Regierungsumbildung geführt hat. [Link: Swedish Gouvernment Reshuffle] Tja, wer konnte damit rechnen… 😉

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„Shadowrun – Novapuls 7/2079 – Magisches Kaboom“

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Der novapuls ist ein E-Newsfax, das kontinuierlich monatlich von Pegasus Spiele für Shadowrun herausgebracht wird. Mit Hilfe der deutschen Autoren und Redaktion werden über dieses Medium Metaplots, politische Vorgänge in der ADL, internationale Ereignisse und ähnliches noch stärker zum Leser gebracht, der so die Welt von Shadowrun direkt miterleben kann. Und dies bislang ausgesprochen regelmäßig und mit Vorlauf! Zu besonderen Anlässen gibt es auch den größeren extrapuls. Seit dem Erscheinen der 5. Edition von Shadowrun hat der novapuls einen Sprung ins Jahr 2075 gemacht und ist mittlerweile 2079 angekommen.

SR5 - Schattenläufer - Faustkampf

Der aktuelle novapuls wirft einen Blick auf die magische Entladung, die den Tautpalast in Berlin verwüstet hat! Was steckt dahinter? Und was wird da vertuscht? Und wo sind die Leichen? Außerdem: Entschlafene Feuermagier und neue, enttäuschende Erkenntnisse zum Captain – Corporate – Mörder!

✪ 001 ::: Team zur Durchführung diskreter Ermittlungen im Raum Lichtenberg gesucht. Hat absolut NICHTS mit der Taut-Sache zu tun. Echt ehrlich! [MAIL]

>>> Download NOVAPULS 7/2079 – Magisches Kaboom <<<

SR5 - Berlin - Rundblick Kudamm Breitscheidplatz Gedächtniskirche QMall - AAS

Art by AAS/Andreas Schroth

Alle Ausgaben des novapuls  finden sich auf der novapuls-Seite von Shadowrun5.de von Pegasus Spiele! Anmerkung: Mit Shadowrun 5 ändert sich hier im Blog die Nummerierung für den novapuls und neue Ausgaben werden mit einfach Monat und Jahreszahl gekennzeichnet.

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