„Überwachung: Das ist dann irgendwie doch etwas zu viel“

Das United States Foreign Intelligence Surveillance Court (FISC, Gericht der Vereinigten Staaten betreffend die Überwachung der Auslandsgeheimdienste) ist ein 1978 geschaffenes Bundesgericht der USA, das die Überwachungsaktionen der nationalen Auslandsgeheimdienste regeln soll, was im Foreign Intelligence Surveillance Act (FISA, „Gesetz zur Überwachung in der Auslandsaufklärung„) geregelt ist. Sowohl das FISA als auch das FISC entstanden . Allerdings hat sich das FISC bislang immer als guter Erfüllungsgehilfe und weniger als Kontrollinstanz begriffen und wirklich ALLES durchgewunken. -_-

Überwachung - Das ist dann irgendwie doch zu viel - Logo

Aber auch für das FISC – welches als Folge der Empfehlungen des Church Committees, das die teils illegalen Aktivitäten von FBI, CIA und NSA untersucht hatte, enstanden ist – gibt es anscheinend gewisse Grenzen; man ist leicht verstimmt. o.O

>> Das Gericht kritisiert vor allem die NSA und den Inlandsgeheimdienst FBI dafür, sich wiederholt nicht an die Vorschriften zu halten und Regelverletzungen zu spät anzuzeigen. Der NSA konstatiert das Gericht sogar einen „institutionalisierten Mangel an Ehrlichkeit“ und „sehr schwerwiegende“ Verletzungen der Verfassung. << #VertrauensbildendeMaßnahmen

Die ganze, saftige Geschichte: US-Geheimgericht rügt Nachrichten und Sicherheitsdienste

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„Shadowrun 5: Ein RPC Fantasy Award 2017 für den Datapuls ADL“

SR5 Datapuls ADL - RPC Fantasy Award 2017 - Logo

Auf der Role-Play-Convention 2017 in Köln wurden letztes Wochenende auch wieder die RPC FANTASY AWARDS verliehen. Diese begreifen sich nicht nur als Fan-Award, sondern verstehen sich als „Orientierungshilfe für Kunden, die ausgezeichnete Spiele und Medien suchen, mit denen sie außergewöhnliche Momente erleben können.“

SR5 - RPC Fantasy Award 2017 - zweiter Platz Datapuls ADL

Und 2017 zählt darunter auch der DATAPULS ADL, der den zweiten Platz in der Kategorie „Pen&Paper Rollenspiel“ erkämpft hat, umzingelt von viel DSA. o.O Gerade ob der harten Konkurrenz durch den RPG-Platzhirsch in Deutschland, ist das natürlich umso erfreulicher. Persönlich freue ich mich auch sehr, da ich die rasante Kurzgeschichte EIN LEERER KÖCHER und die Köln-Beschreibung zum Datapuls ADL beigesteuert habe. 🙂 [Link: Alle Fantasy Awards 2017] Wer den ausgezeichneten DATAPULS ADL fahrlässigerweise noch nicht besitzt, sollte das also schleunigst nachholen! 😉

>>> Hol dir den DATAPULS ADL jetzt im Pegasus Spiele Shop 🙂

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„Triple Feature Review – Ghost in the Shell – Guardians of the Galaxy Vol. 2 – King Arthur: Legend of the Sword“

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Major Mira Killian (Scarlett Johansson, u.a. Lucy und The First Avenger: Civil War) wurde nach einem Terroranschlag von Hanka Robotics und Dr. Ouélet (Juliette Binoche, u.a. Godzilla) in einen Cyborg mit übermenschlichen Fähigkeiten verwandelt, eine perfekte Waffe im Kampf gegen gefährliche Kriminelle überall auf der Welt, auch wenn die Erinnerungen an ihr Leben vor dem Anschlag verwaschen sind. Trotzdem ist sie bestens geeignet die leitende Feldagentin der Elite-Einsatzgruppe Sektion 9 zu werden, die von Daisuke Aramaki (Takeshi Kitano) kommandiert wird. Zusammen mit ihrem Partner Batou (Pilou Asbæk, u.a. Ben Hur) macht sie sich auf die Jagd nach dem skrupellosen Cyber-Terroristen Kuze (Michael Pitt, u.a. Das Jerico Projekt), dem es gelungen ist, sich in den Verstand von Menschen zu hacken und diese zu kontrollieren. Doch dabei findet Major Mira Killian heraus, dass man sie angelogen und benutzt hat…

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GHOST IN THE SHELL konnte eigentlich gar nicht gelingen. Für die Fans kann jede Big Budget Hollywood-Umsetzung des Animes/Mangas irgendwo nur enttäuschend sein und für den normalen Kinogänger ist das GitS immer noch recht speziell. Dafür hat Regisseur Rupert Sanders (u.a. Snow White and the Huntsman) sich annehmbar aus der Affäre gezogen. Visuell ist GitS überragend und hat ein wunderschönes Produktionsdesign. Die Darstellerriege macht auch nicht viel falsch und die Action ist ansehnlich. Dafür fehlt aufgrund der Altersfreigabe merklich die Wucht und die Story und die philosophischen Aspekte dahinter kommen teilweise etwas platt rüber. Fazit: Als Fan von Science Fiction, Cyberpunk oder der Vorlage schaut man sich GitS ja eh an 😉 und macht damit auch nicht wirklich was falsch bei 3,5 von 5 augmentierten Cyborgs.

>>> Trailer Ghost in the Shell

Die Guardians Of The Galaxy um Peter Quill aka Star-Lord (Chris Pratt, u.a. Jurassic World und Passengers) sind mittlerweile richtig bekannt geworden und so heuert die Hohepriesterin Ayesha (Elizabeth Debicki, u.a. Codename U.N.C.L.E.), Anführerin der angeblich genetisch perfekten Sovereigns, sie dafür an, ein riesiges, energiefressendes Monster zu bekämpfen. Dafür sollen sie die leicht soziopathische Nebula (Karen Gillan, u.a. The Big Short) überstellt bekommen, damit Gamora (Zoe Saldana, u.a. Star Trek Beyond) ihre Schwester endlich einbuchten kann. Obwohl Baby Groot (Vin Diesel, u.a. The Last Witch Hunter) nicht besonders hilfreich ist, sind die Guardians erfolgreich. Leider kann Rocket (Bradley Cooper, u.a. American Sniper) die Finger nicht bei sich behalten und beklaut die Souvereigns. Nachdem die Guardians entkommen können, heuert die Hohepriesterin Yondu Udontas (Michael Rooker) Ravager an, um die Guardians doch noch zu erwischen. Peter trifft mittlerweile auf seinen biologischen Vater, bei den Ravagers meutert es, Drax der Zerstörer (Dave Bautista, u.a. Riddick) trifft Mantis (Pom Klementieff) und die Galaxis ist eindeutig in Gefahr!

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GUARDIANS OF THE GALAXY VOL. 2 wird von den meisten Kritikern als gut, aber doch schwächer als Teil 1 gesehen. Ich sehe es genau andersrum: Der erste Teil war gut, aber Vol. 2 der GotG legt überall einen Zahn zu. Ob das nun die Weltraumkämpfe sind, ob es die Story ist oder ob es die Interaktionen der Charaktere sind. So muss bunte Science Fantasy aussehen, die übrigens erstaunlich brutal ist! o.O Sowohl was die physische wie verbale Ebene angeht. Wer den ersten Teil schon doof fand, wird natürlich auch hier nicht glücklich werden, aber ansonsten kann man nur sagen: We are Groot! 😀 Fazit: 5 von 5 „James Gunn schafft es, dass Marvel den zweiten Teil einer Reihe nicht versaut“ – Wundern! 😉 P.S.: Obwohl nur eine Konvertierung, ist der 3D-Effekt angenehm gelungen.

>>> Trailer Guardians of the Galaxy Vol. 2

England: Magier Mordred und seine mit magischen Ungeheuern verstärkte Armee greifen Camelot an. König Uther (Eric Bana, u.a. Wer ist Hanna) und Excalibur können die Angreifer abwehren, aber Verrat aus den eigenen Reihen lässt König und Camelot trotzdem fallen. Königssohn Arthur (Charlie Hunnam, u.a. Pacific Rim) wächst, ohne sich über sein Erbe klar zu sein, in London in einem Bordell auf und lernt sein Handwerk auf den gefährlichsten Straßen des Reiches und steigt zum geachteten Gangboss auf. Als Excalibur im Stein aus den Fluten auftaucht, wird er in die Rebellion gegen König Vortigern (Jude Law, u.a. Repo Men) hineingezogen Zusammen mit einer Magierin (Àstrid Bergès-Frisbey, u.a. Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten), seiner Gang und den Rebellen muss er sich dem Kampf stellen, denn Vortigern steht kurz davor den alten Magierturm wieder aufzubauen, womit aller seiner Terrorherrschaft auf ewig unterworfen wären.

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KING ARTHUR: LEGEND OF THE SWORD ist jetzt schon eine Box Office – Katastrophe von erheblichen Ausmaßen. o.O Dabei macht die Sache eigentlich richtig Spaß. 🙂 Zumindest wenn man sich darauf einlassen kann, dass Guy Ritchie (u.a. Codename U.N.C.L.E.) einen Guy Ritchie – Gangsterfilm inklusive seiner üblichen Manierismen gedreht hat, der halt um, mit und in der Artussage spielt und ab und an ein wenig High Fantasy reinwirft. 😉 Was wahrscheinlich nicht jedermanns Sache ist. Hunnam passt als Gangboss „Art“ hinreichend, Jude Law als großer Schinkenbösewicht ist grandios 😀 und zumindest ich würde gerne mehr über die anscheinend aus Frankreich stammende Magierin wissen! Beim 3D-Effekt war man nicht besonders zurückhaltend, der drückt richtig ins Gesicht, die CGI-Effekte sind allerdings stark schwankend, sprich je nach Szene ganz hervorragend und dann wieder matschig-mies. Dafür erfreut der herrlich knarzende, atmende und wummernde Soundtrack von Daniel Pemberton. Fazit: 3 von 5 schwertschwingenden Sagen, zumindest wenn man was mit der Prämisse anfangen kann. Ansonsten kann sich das nämlich schnell in erschreckende 1 von 5 überkandidelten 90er Jahre Fantasyschinken mit zu viel Budget verwandeln. 😉

>>> Trailer King Arthur: Legend of the Sword

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„Shadowrun 5 – Vorschau 2 – SOTA ADL““

Zur RPC 2017 erscheint gerade jetzt das brandneue STATE OF THE ART ADL, was sich mit Fahrzeugen, Drohnen, Waffen, Crittern, Para-Botanik, Chemie und allem, was ein Runner noch so kennen sollte beschäftigt. Damit ihr auch auf den Geschmack kommt, haben wir ein hier ein paar ausgewählte Vorschauen. Der ähnliche gelagerte Artikel auf der Shadowrun 5 – Homepage ist ebenfalls von mir. 😉 Das komplette Inhaltsverzeichnis für das SOTA ADL findet ihr übrigens HIER.

SR5 - SOTA ADL - Cover 2D3D - small

>>> Der Alpenlindwurm

Dieser freundliche Gebirgsbewohner O:) könnte auch euren Runnern hinter dem nächsten Gipfelkreuz auflauern. o.O Der Alpenlindwurm wohnt in der Alpen-Interdikt-Zone und jagt als exzellenter Kletterer Hochwild wie Steinböcke oder Troll-Mufflons. Und Wanderer, die seinem Territorium zu nahe kommen …

SR5 - SOTA ADL - Alpenlindwurm

>>> Jena Robotnik Tegenaria

Die Tegenaria von Jena Robotnik ist die bodenständige Antwort auf die Fly-Spy. Mit ihren Geckofüßen kann sie Luftschächte und Röhren fast lautlos entlanglaufen, um ihre Informationssensoren immer an den richtigen Ort zu tragen. Ihre Schwester, die Araneus, hat sogar einen kleinen Arbeitslaser dabei – für den Notfall.

SR5 - SOTA ADL - Tegenaria Spinnendrohne - Jena Robotnik

>>> Onotari Arms Pressure KS-X Kampfschrotflinte

Onotari Arms präsentiert die Pressure KS-X, um besonders im Häuserkampf richtig Druck zu machen. Die kompakte Kampfschrotflinte dient jetzt schon einigen Spezialkommandos der Polizei als Unterstützungswaffe. Das perfekte Säuberungsgerät für enge Ganglabyrinthe.

SR5 - SOTA ADL - Onotari Arms KS-X Kampfschrotflinte

>>> Ab in den Baumarkt

Viele Runner sind Improvisationstalente dank hoher Plan-B-Erfahrungswerte. Aber warum nicht schon vorher mit der Improvisation beginnen und normale Alltagsgegenstände für illegale Aktivitäten nutzen? Zum Beispiel aus dem Baumarkt oder dem nächsten Spielzeugladen? Hier die erste von insgesamt acht Seiten im SOTA ADL mit „ganz normalem Zeug“, das man prima alternativ einsetzen kann.

SR5 - SOTA ADL - Home Helpers - Baumarkt

Ihr wollt mehr? Dann holt euch das SOTA ADL und bleibt: State of the Art. #GetItNow

>>> STATE OF THE ART ADL im Pegasus Spiele Shop

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„Drohne, Laser, Scanner und Malware“

Auch Firmen und Regierungen lernen dazu und so kann es sein, dass man zwar die Malware ins abgesicherte Netzwerk bekommen hat – sei es z.B. durch den präparierten USB-Stick, den man wen hat „finden“ lassen – aber vor dem Problem steht, wie man der Software Anweisungen erteilt. Dafür braucht man dann eine Drohne, einen Laser und irgendjemanden, der einen moderen Multifunktions – Drucker/Scanner offen lässt. 😀

Drohne Laser Scanner Malware - Logo

Mit der Drohne fliegt man in Sichtweite, peilt mit dem Laser die Scannerfläche an und pingt mit Lichtimpulsen die eigene Malware an, die natürlich im internen Netzwerk auch Zugriff auf die moderne Bürohardware hat. Und schon kann man auch in einem „Air Gap“ – gesicherten System Chaos stiften. Die Übertragungsgeschwindigkeit ist noch ausbaufähig und der Weg an sich vielleicht doch etwas umständlich, aber vom Stilfaktor her ist das schon mal großes Tennis! 😉

>>> Drone-Mounted Laser to Control Malware Through a Scanner

>>> Oops… I think I scanned a malware

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„Friesische Freiheit – Fryske Frijheid“

Wenn man sich Mel Gibsons unterhaltsames, historisch bunt ausgeschmücktes, schottisches Erbauungsfilmwerk Braveheart anschaut, fragt man sich irgendwann schon, warum es eigentlich keinen teuren, mit internationalen Stars besetzten, epischen deutschen Historienfilm gibt, der z.B. STURMHERZ heißen könnte und wo es, im Gegensatz zu den Schotten 😛 , wirklich um „FREIHEIT“ geht?

Die Friesische Freiheit ist ein den Friesen angeblich von Karl dem Großen verliehenes Recht, keinen Herren außer dem Kaiser über sich zu haben. Die friesische Sage berichtet von Liber Friso (= freier Friese) und seinen Weggefährten, die im 9. Jahrhundert siegreich aus Italien ins Land am Meer zurückkehrten. In Rom hätten die Friesen vollkommen und unerwartet für ihren König Karl die Römer besiegt. Der König sei begeistert gewesen, belohnte und beschenkte seine tapferen friesischen Krieger mit dem höchsten Gut: Freiheit.“ 🙂

Man darf da natürlich nicht zu viel Authentizität reinbringen, denn ob man Otto Waalkes, Karl Dall oder H.P. Baxxter wirklich im Zusammenhang auf der großen Leinwand sehen will, bezeifle ich einfach mal. 😉 Man würde natürlich mit der Szene anfangen, wo die Friesen unerwartet für Karl den Großen Rom besiegen und dafür ihre Freiheit, auf immer garantiert, geschenkt bekommen. Später könnte man einen fiesen, bayerischen Feudalherren einbauen, der die Wikinger anstachelt, die Friesen anzugreifen – die Wikinger haben schließlich wirklich versucht Ostfriesland zu plündern, sind aber nach unerwartet hartem Widerstand und der verlorenen Schlacht bei Norditi/Schlacht von Nordendi/Schlacht an der Hilgenrieder Bucht weitergezogen, um sich leichtere Opfer in Frankreich zu suchen – oder auch einen fiesen Erzbischof etwas näher dran. Das Ende wäre natürlich tragisch, da die Friesen doch ihre Unabhängigkeit verlieren, aber das kann man ausgleichen, indem man dranhängt, dass Friesen seither in allen Bauernaufständen und Revolutionen dabei waren und irgendwie für die freie, demokratische BRD mitverantwortlich sind! 😉

Um die Chancen auf einen Academy Award und andere Filmpreise zu erhöhen, könnte man den Film auch auf Platt drehen, mit Untertiteln. Was bei Die Passion Christi geht, kann hier ja nicht falsch sein. 😀 Oder man macht es ähnlich wie bei Der 13. Krieger und ein Engländer begleitet die Friesen, der  zuerst nichts versteht und nach und nach wechselt die Sprache dann auf modernes Englisch/Deutsch. Außerdem ist es für die Auslandsmärkte immer praktisch, wenn ein englischsprachiger Protagonist dabei ist. Jetzt bräuchte man nur noch ein kleines 100 Millionen Euro Budget! 🙂

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„Der Spion, der aus der Toblerone kam“

Der Titel ist natürlich eine Anspielung… 😉

Mindestens semi-legal „beschaffteSteuersünder-CDs mit Informationen über Schwarzgeldkonten zahlreicher deutscher Steuervermeider haben einerseits zu einer Vielzahl von Selbstanzeigen und Nachzahlungen geführt, andererseits wurde das zwischenstaatliche Klima zwischen Deutschland und der Schweiz doch etwas frostig. Es wurde 2010 in der Schweiz sogar ein nationaler Haftbefehl gegen mehrere deutsche Steuerfahnder erlassen. Was natürlich zu keinerlei Ergebnissen führte, weswegen der schweizer Nachrichtendienst NDB (Nachrichtendienstes des Bundes) beschloss etwas aktiver zu werden. Ein wenig zu aktiv für den Geschmack der deutschen Behörden…

Der Spion der aus der Toblerone kam - Logo

Das BKA hat vor ein paar Tagen aufgrund eines Haftbefehls des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs einen 54-jährigen schweizer Staatsangehörigen in Frankfurt am Main festnehmen lassen und mehrere Wohn- und Geschäftsräume durchsucht. Die Anklage lautet geheimdienstliche Agententätigkeit (§ 99 Abs. 1 Nr. 1 StGB) / (Pressemitteilung des Generalbundesanwalts beim Bundesgerichtshof/GBA). Der schweizer Agent soll seit Jahren im deutschen Finanzsektor und Bankenbereich spioniert haben. Sein aktueller Auftrag bestand angeblich darin, deutsche Steuerfahnder zu identifizieren, die am Ankauf der Steuerdaten beteiligt waren. Die schweizer Behörden sind bzgl. des Themas nicht besonders redselig und sprechen nur davon, dass sie „Kenntnis von der Verhaftung eines Schweizer Bürgers in Deutschland“ hätten… [Link: Festnahme eines schweizer Spions]

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