oOo – Tripple Zero

Manchmal sind Aufträge wirklich heikel. Und wenn ich für meinen Arbeitgeber, den Bundesnachrichtendienst, jemanden umlegen soll, sollte dies möglichst lautlos und ohne Beweise ablaufen. Insbesondere, wenn das Ziel ein argentinischer Rechtsextremist ist, der in den Südstaaten der USA gerade Waffen kauft. Zum Glück sind wir hier alle keine Anfänger. Deshalb besorgen wir uns hauptsächlich die Daten von israelischen Pässen von Deutschen mit doppelter Staatsangehörigkeit und fälschen diese. Damit reisen wir dann einfach über den dem Ziel am nächsten liegenden Großflughafen ein, wo wir uns als Touristen verkleidet auch registrieren und filmen lassen können. Das findet bei der guten Tarnung und unserer Professionalität eh niemand heraus. Dann checken wir im 4-Sterne-Hotel unseres Ziels ein, dringen mit mindestens 10 Leuten in dessen Suite ein und vergiften und strangulieren es. Danach reisen wir einfach ab. Und wieder ein perfekt ausgeführter Job! Außer natürlich es fliegt auf, weil unser Aufenthalt lückenlos dokumentiert wurde.

Klingt leicht grenzdebil und unglaubwürdig? Tauschen wir BND gegen Mossad, israelische Pässe von Deutschen mit doppelter Staatsangehörigkeit gegen europäische Pässe von Israelis mit doppelter Staatsangehörigkeit und machen aus dem Ziel einen palästinensischen Waffenhändler, dann können wir den Rest einfach stehenlassen. Wirklichkeit schlägt Fiktion jedes Mal! [Quelle Siegel Online]

Ist es Antisemitismus, wenn man von israelischem Staatsterrorismus spricht? Wenn einen sachgemäße Terminologie zum Antisemiten macht, dann bin ich wohl schuldig im Sinne der Anklage. Wobei ich mich ernsthaft frage, wie die USA regieren würden, wenn deutsche Agenten in den USA „Ziele“ ausschalten würden. Mein Verdacht ist, die Antwort würde geringfügig anders ausfallen als „kein Kommentar“ oder „duhduhduh!„…

Dieser Beitrag wurde unter imperiale Politik, verbale Diarrhoe veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu oOo – Tripple Zero

  1. Cunningham schreibt:

    Du Antisemit Du! 😉

    Also ich glaube ja, dass die Amerikaner da um einiges entspannter sind und die Geschichte, sofern sie nicht auffliegt, einfach registrieren und in den nächsten zwanzig Jahren immer wieder hervorholen würden, wenn wir mal wieder unbquem sind.

  2. sirdoom schreibt:

    Das könnte sogar angehen. Ok, nehmen wir die Chinesen als Beispiel 😉

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