„Private Equity Schleicher“

[Quelle]

Frau Schleich stellt in Handarbeit und in Kleinstmenge Teddybären her und nennt diese deswegen „Schleichbären„. Um sicher zu gehen meldet Frau Schleich „Schleichbären“ als Marke in Klasse 28 an, präzisiert dies später auf „Teddybären und Plüschtiere„.

Die vom Private Equity Investor HgCapital geschluckte Spielwarenfirma Schleich stellt keine Teddybären oder Plüschtiere her, hat ihre Markeneintragung nicht auf die Reihe bekommen, stellt später einen Eintrag für „Klasse 28:
Spiele, Spielzeug; Spielfiguren; Spieldioramen; Spieldekorationen und Zubehör für Spielfiguren und Spieldioramen; Turn- und Sportartikel (soweit in Klasse 28 enthalten); Christbaumschmuck (ausgenommen Beleuchtungsgeräte und Zuckerwaren); Spielkarten
„, in dem ausdrücklich weder Teddybären noch Plüschtiere enthalten sind und klagt dann auch Markenfeststellung, Streitwert 250.000 Euro.

Was soll man da noch sagen, außer kauft nicht beim Schleich?

Einzig diskussionswürdig wäre die Frage, ob Europäisches und Deutsches Markenrecht nicht kompletter Mindfuck und Schwachsinn ist.

Dieser Beitrag wurde unter imperiale Politik, verbale Diarrhoe veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu „Private Equity Schleicher“

  1. Knut schreibt:

    Klingt ja fast wie Schleichwerbung hier!

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