„Der eigentliche Skandal…“

Hartz 4 wird nur um 5 € erhöht? Nachdem das Bundesverfassungsgericht die Berechnung der Regelsätze für verfassungswidrig erklärt? Skandal!!!

Natürlich gibt es dann auch wieder Leute die rumtönen, wie schrecklich es sei, wenn dieser ganze Hartz 4-Abschaum im Zeichen „spätrömischer Dekadenz“  den Arsch gebuttert bekommt, während Geringverdiener in der Kälte verhungern. Was uns zum eigentlichen Skandal an der Sache bringt.

Es gibt in Deutschland ca. 5 Millionen geringfügig beschäftigte“ Arbeitnehmer und im Vergleich dazu offiziell 3,2 Millionen Arbeitslose(Juli 2010). Dazu kommen noch diejenigen, die zwar offiziell keinen sogenannten Minijob(s.o.) haben, aber trotzdem Stundenlöhne von 2,50€ bekommen. Und dabei lassen wir mal die verarschten Leiharbeiter außen vor.

Der Skandal ist, dass es der Regierung nicht gelingt für anständig entlohnte Arbeit zu sorgen!

Wie man sich bei der aktuellen Lage überhaupt noch entblöden kann, gegen Mindestlöhne* zu sein, ist mir ein Rätsel. All die Vollpfosten die gegen einen Mindestlohn sind, müssten namentlich erfasst werden und zu einer „Abschlussbesprechung**“ „eingeladen***“ werden, wenn wir „überraschenderweise****“ in 30-40 Jahren feststellen, wer alles nicht in die Rentenkassen einzahlen und sich den Riesterquatsch nicht leisten konnte. Und wenn es dann Boom macht, sollte es bei denen dann auch Boom machen…

*von mir aus kann man sich auch gerne mit einer negativen Einkommenssteuer befassen…

**Hinrichtung/öffentliche Exekution

***mit Waffengewalt, brutalst möglich hingeschleift werden

****vollkommen vorhersehbar

LINK: “Wer für 5 Euro die Stunde arbeiten muss, soll in Stellung gebracht werden gegen diejenigen, die jetzt nur 5 Euro im Monat mehr bekommen

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24 Antworten zu „Der eigentliche Skandal…“

  1. Miew schreibt:

    Ich würde jedem wünschen, zumindest einen angemessenen Mindestlohn für seine Arbeit zu bekommen. Aber sind dabei nicht die Arbeitgeber das Problem, die dafür sorgen würden, dass dementsprechend die Arbeitslosenquote weiter steigen würde? Am Ende ist es eher die Frage, welches von beiden das geringere Übel ist.

  2. Henning schreibt:

    Die heutigen Arbeitslosen sind über Jahrzehnte von den Sozialstaatsaposteln und den Gewerkschaften systematisch aus dem Berufsleben gekauft und mit Sozialhilfe und Arbeitslosengeld bestochen worden.

    Heute, wo sich die demographische Schere immer weiter auftut, können die wenigen Erwerbstätigen einfach nicht mehr alles (Rentenzuschuss für im Verhältnis mehr Rentner, Sozialbeiträge, Steuern, eigene Familie!!!) zahlen. Also werden die Transfergelder gesenkt.

    Wer jetzt einen Mindestlohn fordert, zementiert die Lage der Transferempfänger ad infinitum.

    Wieso?

    Entweder die Unternehmer sind zu blöd, die Produktivleistung dieser Menschen am Markt gewinnbringend zu verkaufen, oder es ist eben nicht möglich, mit der Qualifikation dieser Menschen einen Mindestlohn und die Steuern- und Abgabenlast zu decken.

    Aber die Menschen, die effektiv fordern, das Unternehmen Menschen ohne Gewinnerzielungsabsicht einstellen sollen, hatten auch schon keine Ahnung von Wirtschaft, als es die DDR noch gab. Da konnte man nämlich sehen, was mit einem Wirtschaftssystem geschieht, dass die Realität nicht zur Kenntnis nimmt.

    Wer engagiert schon eine Gebäudereinigungsfachkraft, wenn diese 20 Euro die Stunde kostet?

  3. Thomas schreibt:

    Man muss mehrere Dinge bedenken:
    1. Produtivität pro Arbeitskraft ist im Laufe der letzten 50 Jahre massiv gestiegen und auf diesem Niveau geblieben, wohingegen Nachfrage nur lokal ansteigt und dann wieder zurückgeht.
    2. Angebot und Nachfrage: die freie Verfügbarkeit von fast beliebiger Arbeitskraft hat schon zur Hölle des Manchesterkapitalismus geführt und liegt auch dem gegenwärtigen Trend der Entwertung der Arbeit zu Grunde.
    3. Es gibt einfach viele Menschen, die nach der Effizienzregel der Marktwirtschaft als Arbeitskraft überflüssig sind. Braucht niemand (außer um die Entwertung der Arbeit mittels Angebotsübergewicht voran zu treiben.)
    4. Diese Leute, so man sie in der Gesellschaft halten will, brauchen entweder anständig bezahlte Arbeit oder anständig bemessene Transferleistungen.
    5. Arbeit bekommen sie nur von Unternehmen, Transferleistungen hauptsächlich von angestellten Arbeitern.
    6. Wir wissen schon: es gibt weniger angestellte Arbeiter, und die die es gibt werden tendenziel schlechter bezahlt, gleichzeitig gibt es mehr Menschen, die Transferleistungen oder Arbeit brauchen.
    7. Gleichzeitig gibt es ein Grüppchen Glücklicher, die immer und immer reicher werden. Ist ja nicht so, dass die Gewinne der Unternehmen auch nur stagnieren würden.
    8. In den 60er und 70er Jahren gab es überall in der westlichen Welt den politischen Willen, gegen diese Entwicklung vorzugehen und solange man das tat, stellte sich ein nie dagewesener, allgemeiner Wohlstand ein, von dem fast alle was hatten.
    9. Ab Anfang der 80er änderte sich das, die vorherrschende Doktrin der Sozial- und Wirtschftspolitik wurde der Neoliberalismus.(besser, der neue Neoliberlismus, der eigentlich eher dem klassischen Liberalismus entspricht, die ursprünglichen Neoliberalen waren deutlich „sozialistischer“.)

  4. wusselpompf schreibt:

    Hm, dein Beitrag erinnert mich sehr an einen SPON-Artikel zum Thema, vor allem der Titel. 😉

    Zum Thema:
    Was ich besonders perfide finde, ist wie die Regierung das Thema angepackt hat. Es heißt: „Wir streichen die Zulagen für Alkohol und Tabak.“ Damit ist natürlich direkt schonmal schwer das ganze zu Kritisieren, denn der geneigte polemikanfällige Stammtischler hat natürlich sofort das RTL-geprägte Bild vom faulen, saufenden, dauerrauchenden Arbeitslosen vor Augen – und ist damit sofort auf Seiten der Regierung.
    Unterschlagen wird dabei aber, dass diese Posten ja nur zur Berechnung der Regelsätze dienen, d.h. wie das Geld verwendet wird ist nicht feststellbar. Es soll ja auch Nichtraucher und Nichttrinker geben, die in die Arbeitslosigkeit abgleiten und mit Hartz 4 versuchen ihre Familie zu ernähren…

    Politstrategisch mal wieder eine von der Leyen-Meisterleistung der der Stoppschilder-Kampagne in nichts nachsteht.

  5. wusselpompf schreibt:

    Nachtrag:
    Mein Post kam bevor ich den Spreng-Beitrag gelesen hatte. ^^

  6. sirdoom schreibt:

    @Thomas: Schön zusammengefasst, auch wenn es eigentlich ziemlich traurig ist.

    Und die Maßnahmen, die getroffen werden müssten, um diesen Kreislauf zu durchbrechen, werden nicht getroffen(werden).

    @Henning:

    Die heutigen Arbeitslosen sind über Jahrzehnte von den Sozialstaatsaposteln und den Gewerkschaften systematisch aus dem Berufsleben gekauft und mit Sozialhilfe und Arbeitslosengeld bestochen worden.

    DAS ist ziemlich disskussionswürdig… vor allem, wenn du später selbst sagst, dass es für diese Leute eh keine Jobs geben kann, die es ihnen ermöglichen für sich selbst zu sorgen. Mal ganz polemisch gefragt, was sollen wir mit den Überflüssigen machen? Verhungern lassen? Darauf hoffen, dass sie nicht irgendwann einen Aufstand machen? Gleich an die Wand stellen?

    Heute, wo sich die demographische Schere immer weiter auftut, können die wenigen Erwerbstätigen einfach nicht mehr alles (Rentenzuschuss für im Verhältnis mehr Rentner, Sozialbeiträge, Steuern, eigene Familie!!!) zahlen. Also werden die Transfergelder gesenkt.

    Zu einfach gehalten.

    a) Wenn es nur um den demographischen Wandel gehen würde, wäre ja alles ok. Weniger Einwohner, weniger Arbeiter, genug Arbeit für alle. Bräuchten wir auch keine Einwanderer.

    b) Der Haken ist: Mittel- bis Hochqualifizierte Facharbeiter werden gesucht, normale Arbeiter nicht. Diese Nachfrage zu befriedigen ist demographisch – Ausbildung, Intelligenz, Qualifikation, Alter – nicht möglich. Wobei da auch viel geschummelt wird, man will nämlich bloss viele vergleichsweis billige Facharbeiter haben, weshalb man Facharbeiter über 40 nicht mit reinrechnet, da ist dann nämlich plötzlich – kurz- bis mittelfristig – gar kein Fachkräftemangel mehr vorhanden.

    c) Es ist ein Witz, wie die Mittelschicht Deutschlands ausgeplündert wird, um einerseits Sozialtransfer an die unteren Schichten zu finanzieren UND gleichzeitig an die oberen Schichten. Beispiel: Wer bezahlt denn die um 300% überteuerten Medikamente der Pharmaindustrie?

    d) Absichtlich Streit zwischen Unter- und Mittelschicht zu schaffen ist ein altbekanntes Mittel, siehe auch den verlinkten Sprengsatz-Artikel.

    Entweder die Unternehmer sind zu blöd, die Produktivleistung dieser Menschen am Markt gewinnbringend zu verkaufen, oder es ist eben nicht möglich, mit der Qualifikation dieser Menschen einen Mindestlohn und die Steuern- und Abgabenlast zu decken.

    Unternehmer sind blöd und gierig und es würde trotzdem funktionieren, denn deine spätere Aussage über 20€ Stundenlohn für die ungelernte Putzkraft ist natürlich ziemlich übertriebener Mumpitz, was du auch weißt 😉

    Mindestlohn(oder negative Einkommensteuer) sind kein Kommunismus. Und bezüglich der negativen Einkommenssteuer kann man mal zumindest einwerfen, dass Milton Friedman sozialistische oder kommunistische Tendenzen zu unterstellen, geringfügig lächerlich ist 😉

    @Wusselpompf: Spiegel/Absicht 😉

    Ich verlinke mal zwei Artikel, die fürs Thema nicht unwichtig sind.

    Unsere fähigen Entscheider und Konstrukteure des aktuellen Sozialsystems

    Selbstregulierung – Is klar

  7. Henning schreibt:

    Lieber Peer,

    1. Ich behaupte, dass unter der momentanen Abgabenlast geringfügig- oder nichtqualifizierte keine Arbeitsstelle (Das Wort Job mag ich nicht.) bekommen können, da ihre Beschäftigung nicht wirtschaftlich ist.
    Die Lösung dafür: die Abgabenlast auf Löhne und Gehälter muss gesenkt werden. Das würde in einigen Beschäftigungsfeldern den Druck zur Automatisierung senken und Raum für mehr Beschäftigungsverhältnisse machen.

    (Übrigens ist es schon lustig, im eröffnenden Artikel zum Lynchmob gegen unsere gewählte Regierung aufzurufen und sich danach über etwas zu echauffieren, was Du mir schlicht unterstellst.)

    2. (zu a) DEU hat momentan einen Migrationsverlust von (IIRC) 100.000 Menschen jährlich. Nach Deiner Theorie dürfte es keine Arbeitslosen mehr geben. Diese gibt es aber dennoch, weil die vorhandenen Arbeitslosen eben so gering qualifiziert sind, dass sie keine 60% des Volksnettoeinkommens erwirtschaften könnten.

    3. (zu d) Fakten bleiben Fakten, egal welche Folgen sie haben. Und Diskussionsverbote um des (sowieso nicht mehr vorhandenen) sozialen Friedens wegen sind vom Grundgesetz nicht gedeckt, fürchte ich.

    4. 20 EURO Stundenlohn. Hey – das ist das logische Ergebnis der momentanen Forderung der LINKEN! 10€ Lohn + aufgeschlagene Nebenkosten, mehr nicht. Das eine Gebäudereinigungsfachkraft heute keine 10€ bekommt, ist mir bewusst.

    5. Grundeinkommen? TANSTAAFL.

  8. Christian schreibt:

    Volker Pispers hats doch schön gesagt:

    „Entweder Sie sind für einen Mindestlohn oder Sie sind ein ARSCHLOCH. Und wenn sie erzählen, dass Mindestlöhne nicht finanzierbar sind, dann sind sie auch noch ein DUMMES ARSCHLOCH!“

  9. Henning schreibt:

    Den Pispers schaue ich auch sehr gern 🙂

    Allerdings ist mir nach dem Ausschalten des TV auch bewusst, dass Lehrer meistens einfach keinen Plan vom Leben haben. Was er in dem Punkt eindrucksvoll unter Beweis stellt.

  10. gedichtblog schreibt:

    Ich hätte da dann doch noch eine Frage, ohne „Sozialhilfe und Arbeitslosengeld“, was passiert da mit den Arbeitslosen?

  11. sirdoom schreibt:

    Lieber Henning! 🙂

    @Abgabenlast senken, damit sich Arbeitsstellen für Nicht- oder Geringqualifizierte lohnen.

    Meinst du die gesamte Abgabenlast samt Steuern oder nur die Lohnnebenkosten? Bei den Lohnnebenkosten ist Deutschland nämlich absolutes Mittelmaß, schon seit vor 2007[Link] und Länder mit eingeführtem Mindestlohn, wie Luxemburg und die Niederlande stehe da dennoch leicht besser da als Deutschland.

    Allgemein habe ich starke Zweifel was den direkten Zusammenhang zwischen Abgabensenkung und Arbeitsplätzen angeht, das hat nämlich schon mehrfach eben nicht geklappt.

    Übrigens ist es schon lustig, im eröffnenden Artikel zum Lynchmob gegen unsere gewählte Regierung aufzurufen und sich danach über etwas zu echauffieren, was Du mir schlicht unterstellst.

    Im Artikel waren eigentlich all die Kommentaren und Forenteilnehmer gemeint, die sich jetzt aufhetzen lassen und nicht die Bundesregierung, der gestehe übrigens gerne auch den Abgang unter einer Guillotine zu, aus Respekt und Tradition 😉

    Ich unterstelle dir übrigens auch nichts, sondern es war eine ernstgemeinte Frage. Wir haben X Millionen Arbeitslose und entweder gibt es Arbeit für die und wir bringen die da unter oder es gibt keine Arbeit für sie, dann müssen sie anderweitig versorgt werden. Das ist die Pflicht der Gesellschaft. Da können wir noch so fluchen.

    DEU hat momentan einen Migrationsverlust von (IIRC) 100.000 Menschen jährlich. Nach Deiner Theorie dürfte es keine Arbeitslosen mehr geben. Diese gibt es aber dennoch, weil die vorhandenen Arbeitslosen eben so gering qualifiziert sind, dass sie keine 60% des Volksnettoeinkommens erwirtschaften könnten.

    Falsch, wir haben nicht genug Migrationsverlust um Vollbeschäftigung herzustellen und auch noch an der falschen Stelle, denn die Unterschicht verlässt uns ja nicht, also wird das Problem nur verschärft. Die von Fachleuten geforderte Zuwanderung ist auch eher in der demographischen Zukunft zu sehen und der Angst vor Verteuerung von Facharbeitergehältern oder der „Last“ über 40-jährige einstellen zu müssen.

    >d) Absichtlich Streit zwischen Unter- und Mittelschicht zu schaffen ist ein altbekanntes Mittel, siehe
    >auch den verlinkten Sprengsatz-Artikel.

    Fakten bleiben Fakten, egal welche Folgen sie haben. Und Diskussionsverbote um des (sowieso nicht mehr vorhandenen) sozialen Friedens wegen sind vom Grundgesetz nicht gedeckt, fürchte ich.

    Natürlich bleiben Fakten Fakten und diskutieren darf man gerne, was allerdings 1.) nichts daran ändert, dass die Methode da Streit zu sähen altbekannt und schlechter Stil ist und ich 2.) Leute wie Sarrazin für Idioten halte, wenn sie ihre Aussagen tätigen. Wobei ich die Diskussion durchaus wichtig finde und da wirklich vieles im Argen liegt, aber Sarrazin disqualifiziert sich selbst durch faktischen Unfug und das Einstreuen von Aussagen(spezielles Juden-Gen, wenn man sich anschaut aus welchen Völkern alles Menschen jüdischen Glaubens kommen, ist dies unglaublich dumm oder rassistisch), die einfach nur Mumpitz sind[LINK].

    20 EURO Stundenlohn. Hey – das ist das logische Ergebnis der momentanen Forderung der LINKEN! 10€ Lohn + aufgeschlagene Nebenkosten, mehr nicht. Das eine Gebäudereinigungsfachkraft heute keine 10€ bekommt, ist mir bewusst.

    Warum klappt es dann in anderen Ländern? 😉

    Grundeinkommen? TANSTAAFL.

    Ich habe Robert Heinlein auch gelesen und wie du weißt, mag ihn sogar sehr, aber Heinlein hat einen Haken: Heinlein geht immer davon aus, dass harte, ehrliche Arbeit in Zusammenhang mit libertären Strukturen zu einer Selbstregulierung des Marktes führt, was im Endeffekt genauso eine Art von Religion ist wie Sozialismus oder Kapitalismus.

    Für nicht Eingeweihte, TANSTAAFL ist die Abkürzung für „There ain’t no such thing as a free lunch.“ („So etwas wie ein kostenloses Mittagessen gibt es nicht„/Kurzform: Nichts ist wirklich umsonst) aus dem Roman „Revolte auf Luna„.

    Und ich habe hier ein bedingungsloses Grundeinkommen nicht erwähnt, sondern Mindestlohn und negative Einkommenssteuer, was etwas anderes ist*g*.

  12. Henning schreibt:

    Sie bekommen natürlich weiter ALG1 oder 2. Allerdings in Form eines kommunalen Arbeitsplatzes, d.h. sie nehmen am Arbeitsleben teil und sind produktiv.

  13. Henning schreibt:

    Guten Morgen, Peer.

    ad Mindestlohn

    Vielleicht liegt es ja auch an den Menschen? In den Niederlanden wird auch weniger Geld für Bildung ausgegeben als in DEU, trotzdem sind die Ergebnisse besser. In DEU sind dort die Ergebnisse am schlechtesten, wo am meisten Geld aufgewendet wird und wo es die kleinsten Klassen gibt (Berlin, Bremen, HH). Komisch oder?

    ad Pflicht der Gesellschaft

    „Der Staat“ probiert nun schon sehr lange, allen Bürgern (und vielen Einwohnern) Arbeit zu geben. Aber ist das wirklich seine Aufgabe? Und tun die Beschäftigungslosen wirklich alles dafür, in Arbeit zu kommen? Wenn jemand die Schule ohne Abschluss verlässt, dann aber eine Arbeitsstelle oder lebenslanges Aushalten durch die Gemeinschaft verlangt, ist das schon grenzwertig.

    ad Sarrazin

    Du hast das Buch nicht gelesen.

    ad Mindestlohn

    Wir können das ja gern mal probieren, z.B. so wie in den USA. Mindestlohn, gleichzeitig Kürzung der Sozialhilfe und zeitliche Begrenzung auf 5 Jahre, dazu keine Sozialhilfe für Einwander. Ja, da bin ich mir auch sicher, dass das funktioniert. Oh, die Zuwanderungsregelungen müsste man dann auch ändern, was den Tod des „Familiennachzugs“ bedeutet. Auch hier: gern.

  14. gedichtblog schreibt:

    Hallo Henning,

    das klingt an sich nicht schlecht, hat aber ein paar Probleme. Wenn das Arbeiten sind, die ohnehin gemacht werden müssen verhält es sich wie mit 1-Euro Jobs und Leiharbeit. Das ganze geht dann auf Kosten regulärer Arbeitsverhältnisse und Aufträge, die an Privat vergeben werden.
    Wenn es sich um Tätigkeiten handelt, die anonsten nicht getan würden, sieht die Sache ein wenig anders aus. Allerdings ist dann zu bedenken, dass diese Tätigkeiten dann auch keinen wirklichen Bedarf decken.
    Sicherlich werden in Zeiten klammer Kassen einige Tätigkeiten erster Art zu Tätigkeiten zweiter Art umdeklariert, und dagegen könnte eine solche Regelung helfen.
    Nur gibt zwei weitere Probleme. Kosten und Können. Selbst sehr einfache Tätigkeiten brauchen einen gewissen Aufwand um jemanden soweit zu bekommen, dass er sie Erwartungsgemäß ausführt. Diese Erwartungen müssen auch erst einmal erfolgreich kommuniziert werden und das braucht meistens mehrere Anläufe inklusive Fehlerkorrektur, etc. Was natürlich noch erschwert wird, wenn der prospektive Arbeiter keine Lust hat oder sich kaum mit seinem Auftraggeber verständigen kann. Also muss man Leute anstellen, die sich um die neuen, „kostenlosen“ Arbeitskräfte kümmern, denn auch kommunale Arbeit muss richtig gemacht werden, ansonsten kann man es sich sparen. Im schlimmsten Fall wird so noch mehr Schaden angerichtet, für den die arbeitslosen Kommunalarbeiter kaum mit ihrem Hartz IV Satz aufkommen können. Und natürlich muss die Kommune auch lernen wie man das alles macht, was wieder Arbeitszeit und damit Geld kostet.
    Und das alles, damit am Ende nicht mehr Blumen Sauber, sondern Hans der Metzger die Blumenbeete vorm Rathaus pflegt.

    Damit sind natürlich Sozialhilfe und Arbeitslosegeld nicht abgeschafft und auch deren Kosten nicht reduziert worden. Auch die arbeitslosen Kommunalarbeiter sind nicht näher dran wieder Lohnarbeiter zu sein.
    Ich meine: Ob die jetzt WoW spielen oder Unkraut jäten ist mir eigentlich Schnuppe, dass ändert am Problem nichts. Nur weil einige das Gefühl haben, es wäre moralisch geboten zu arbeiten anstatt Tätigkeiten nachzugehen, die für gewöhnlich eher nicht Arbeit genannt werden würden, muss man nicht ein paar Millionen zur Zwangsarbeit einberufen.

    Viel besser ist die Idee Sozialabgaben für Firmen nicht mehr an Arbeit zu koppeln. Aber dazu müsste man das ganze Sozialsystem umfinanzieren.

    lieben Gruß
    Thomas aka TexasFriedCriminal

  15. dreisechs schreibt:

    Guten Abend Tom,

    „Wenn es sich um Tätigkeiten handelt, die anonsten nicht getan würden, sieht die Sache ein wenig anders aus. Allerdings ist dann zu bedenken, dass diese Tätigkeiten dann auch keinen wirklichen Bedarf decken.“

    Das ist nicht zwangsläufig so. Es gibt viele Dinge die sinnvoll sind, aber wirtschaftlich nicht erledigt werden können. Ausserdem gibt es auch Dinge, die sonst pro bono erledigt werden und für die dann eben Entgelt gezahlt wird.

    „Was natürlich noch erschwert wird, wenn der prospektive Arbeiter keine Lust hat oder sich kaum mit seinem Auftraggeber verständigen kann.“

    Sanktion. Sprachunterricht. Es ist vollkommen klar, dass nur Tätigkeiten verrichtet werden dürfen, die auch beherrscht werden.

    „Ich meine: Ob die jetzt WoW spielen oder Unkraut jäten ist mir eigentlich Schnuppe, dass ändert am Problem nichts. Nur weil einige das Gefühl haben, es wäre moralisch geboten zu arbeiten anstatt Tätigkeiten nachzugehen, die für gewöhnlich eher nicht Arbeit genannt werden würden, muss man nicht ein paar Millionen zur Zwangsarbeit einberufen.“

    Es ist Dir ungenommen, von Deinem eigenen Geld arbeitslose Mitbürger auszuhalten. Sobald Du anderer Bürger Geld verplanst, solltest Du zuvor Konsens herstellen.

    Arbeit erfüllt, abgesehen vom Erfolgserlebnis, einige wichtige Funktionen:
    1.Sie strukturiert den Tag für den überwiegenden Teil der Bevölkerung. WoW tut das weniger.
    2. Sie erzieht zu Sekundärqualifikationen (Pünktlichkeit, Genauigkeit, Ehrlichkeit,…). Wichtig, um Anschluss zu halten und unerlässlich, wenn man Kinder fürs spätere Berufsleben erzieht. Mit WoW geht auch dies kaum.

    Die Zwangsarbeit-Keule ist so ein kleiner Lacher. Wo steht denn im Grundgesetz, dass die soziokulturelle Teilhabe gegenleistungslos sein muss?

    Gute Nacht.

  16. sirdoom schreibt:

    Die Zwangsarbeit-Keule ist so ein kleiner Lacher. Wo steht denn im Grundgesetz, dass die soziokulturelle Teilhabe gegenleistungslos sein muss?

    Das steht im Sozialstaatspostulat, Artikel 20GG in Zusammenhang mit Artikel 1.1GG(„Die Würde des Menschen…„). Die Teilhabe muss nicht gegenleistungslos sein, aber jemand, der sich weigert, diese Gegenleistung zu bringen, verwirkt damit nicht sein Anrecht auf Unterstützung. Womit übrigens auch die Sanktionsmaßnahmen unter Hartz 4 auf unglaublich wackeligem Boden stehen.

    Ich befürworte das jetzt nicht, ich will es bloss mal klarstellen!

    Am Rande ein kleiner, aktueller Exkurs der OECD:

    Deutschland hat ein Zwei-Klassen-Arbeitsmarkt mit einen expandierenden Niedriglohnsektor geschaffen. Er lebt von der weitgehenden Freistellung von Sozialstaatskosten. Diese verschwinden aber nicht, sondern finden sich im Sektor regulärer sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung wieder. Welche Folgen hat das für die Anreizwirkung auf die Arbeitssuchenden? Es lohnt sich nicht eine existenzsichernde Vollzeitbeschäftigung aufzunehmen. Der Grund dafür ist aber nicht das überhöhte Leistungsniveau des Sozialstaates, sondern die Arbeitsmarktpolitik mit ihren Deregulierungsoasen.

    Interessant…

    @Henning

    ad Sarrazin: Du hast das Buch nicht gelesen.

    Hast du?*g*

    ad Mindestlohn/USA

    Der war fies, ich hab ja extra nicht die USA erwähnt… *grlm*

  17. dreisechs schreibt:

    Guten Morgen die Herren (und Damen)!

    Spätestens als IM Erika gesagt hat, sie habe es nicht gelesen, hätte ich es bestellt. Da war ich allerdings schon in Kapitel 6.

    Und wenn die USA nicht genehm sind, in Kanada ist es genauso. Und die haben deutlich schärfere Immigrationsregelungen!

    Ich wünsche einen angenehmen Tag!

  18. Thomas schreibt:

    Hallo dreisechs,

    Sarazins Buch ist längst nicht der erste Versuch sozial hochstehender Personen ihren Status zu rechtfertigen.

    Aber was anderes:
    „Arbeit erfüllt, abgesehen vom Erfolgserlebnis, einige wichtige Funktionen:
    1.Sie strukturiert den Tag für den überwiegenden Teil der Bevölkerung. WoW tut das weniger.
    2. Sie erzieht zu Sekundärqualifikationen (Pünktlichkeit, Genauigkeit, Ehrlichkeit,…). Wichtig, um Anschluss zu halten und unerlässlich, wenn man Kinder fürs spätere Berufsleben erzieht. Mit WoW geht auch dies kaum.“

    Du hast nie ein MMORPG gespielt, oder? Sogar mit meiner sehr eingeschränkte Erfahrung ist mir aufgefallen, dass zumindest erfolgreiches, organisiertes Spiel in Gilden sehr viel Organisation, Pünktlichkeit und Genauigkeit notwendig sind und sicherlich eine gewisse Strukturierung des Tages durch zeitlich festgelegte Aktivitäten wie Raids stattfindet.
    Es ist letztlich eine Tätigkeit, die bestimmte Fertigkeiten erfordert. Es gibt eigentlich nur 3 wirkliche Unterschiede zu Lohnarbeit:
    Es scheint vielen Leuten mehr Spaß zu machen.
    Es wird nicht bezahlt, man bezahlt dafür (obwohl siehe Praktika)
    Es wird nicht mit dem ehrbaren Nimbus der Arbeit versehen, d.h. Lohnarbeit ist sozial erwünscht, MMORPGS sind sozial stigmatisiert.

    „Die Zwangsarbeit-Keule ist so ein kleiner Lacher. Wo steht denn im Grundgesetz, dass die soziokulturelle Teilhabe gegenleistungslos sein muss?“

    Art 12
    (1) Alle Deutschen haben das Recht, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte frei zu wählen. Die Berufsausübung kann durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes geregelt werden.
    (2) Niemand darf zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden, außer im Rahmen einer herkömmlichen allgemeinen, für alle gleichen öffentlichen Dienstleistungspflicht.
    (3) Zwangsarbeit ist nur bei einer gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung zulässig.

    Kommunale Mitarbeit unter Sanktion ist weder eine „für alle gleiche, öffentliche Dienstleistungspflicht“ noch ist Arbeitslosigkeit ein Fall von „gerichtlich angeordneter Freiheitsentziehung“, auch wenn dir viele Arbeitslose erzählen werden, wie sehr ihnen Freiheiten entzogen werden.

    Arbeit ist ein moralisch extrem aufgeladenes Wort und die meisten Konservativen definieren sich eben durch ein Gefühl der unhinterfragbaren Richtigkeit von Lohnarbeit. Es wäre gesünder, wenn wir die Dinge wenige moralisch aufgeladen betrachten könnten. Die Strukturen, in denen wir unser Wirtschaftsleben betreiben führen eben zu einer gewissen Arbeitslosigkeit und alles Moralisieren (Die sollten aber Arbeiten!) ändert daran nichts. Wenn man keinen reinen Kommunismus will, und den wollen nur sehr wenige, dann muss man sich dieser Tatsache stellen.
    Also was tun? Die Leute sind da und man bekommt sie nicht weg. Verarmen lassen? Wie die Erfahrung gezeigt hat, legen sich auch arme, ungebildete Unterschichtler nicht einfach hin und sterben freundlicherweise, sondern sie suchen sich eben andere Möglichkeiten um über die Runden zu kommen: Kriminalität, Betteln, Aufstände,…
    Irgendwie scheint es mir vernünftiger zu sein zu versuchen die Leute da abzuholen wo sie sind und trotz ihrer Lohnarbeitslosigkeit einzubinden. Aber dazu muss man ihnen Geld geben. Nur sollte man im Kopf behalten, dass man ohne eine Veränderung der Strukturen, eben nicht alle Arbeitslosen wieder zu Lohnarbeitern machen kann, ohne in ähnlichem Maße jetzige Lohnarbeiter zu Arbeitslosen zu machen.
    In Anbetracht dieser Situation sehen Arbeitsmaßen wie unnötige Schikane aus. Gib den Leuten Geld, lass sie tun, was sie tun wollen und können. Ermögliche Tätigkeit ohne Ergebnisse festzulegen und zu erwarten. Vielleicht kommt dabei einiges Gutes bei raus, wer weiß was die Leute tun, wenn sie erst einmal die Gelegenheit haben zu tun was sie wollen. Aber dazu müßte man ja diese tief sitzende TANSTAAFL Ideologie einmal überwinden. Tief drinnen sitzt eben diese Stimme: „Es sollte nichts geschenkt geben!“

  19. XDragoon schreibt:

    Die Kunst beim Arbeitslosengeld ist doch, den Leuten gerade eben so viel zu geben, dass sie keine Revolution anzetteln.

  20. dreisechs schreibt:

    Tom,

    Herr Prof Sarazin hat promoviert, in Berlin einen Haushaltsüberschuss erwirtschaftet und allgemein eine Karriere vorzuweisen, die ausserordentlich ist.

    „Sarazins Buch ist längst nicht der erste Versuch sozial hochstehender Personen ihren Status zu rechtfertigen.“

    Abgesehen davon, dass auch Du das Buch sicher nicht gelesen haben wirst, muss er gar nichts rechtfertigen. Soviel wie er wird keiner von uns erreichen.

    „MMORPG“

    Die erfolgreiche Teilnahme an solchen Spielen führt seltsamerweise aber weniger dazu, dass die Spieler im Erwerbsleben erfolgreicher werden. Eher trifft das genaue Gegenteil zu. Und nun?

    „Art 12“

    Wenn die Väter und Mütter unseres Grundgesetzes damals gewusst hätten, dass aufgrund der wörtlichen Auslegung später mal angebliche Bürger unseres Staates „Jeder soll tun was er möchte, egal ob ers kann, und muss im Versagen dabei von den realistisch denkenden Arbeitenden ausgehalten werden“ fordern, denkst Du echt, dass sie dann nicht mit offenem Mund dagestanden hätten?

    Wieso gestehst Du jedem Freizügigkeit bei der Berufswahl zu, verdonnerst im gleichen Augenblick aber diejenigen, die sich zusammenreißen können dazu, die Verbohrtheit von Wenigen zu finanzieren?

    (Ich weiss die Antwort allerdings schon: Du hast keinen Begriff von Eigentum, solange das Dir etwas nützt.)

    „Arbeit ist ein moralisch extrem aufgeladenes Wort“

    Arbeit ist auf der gesamten Welt das Mittel zum Lebensunterhalt.

    „Die Leute“ bekommen übrigens schon Geld. Sollen sie ja auch gern. Aber allein schon, um die Unterstellung von Schwarzarbeit zum illegalen Aufbessern zu entkräften, sollten sie eben kontrolliert beschäftigt sein. Ausser persönlichem Unwillen oder subjektivem Gefühl von Peinlichkeit sehe ich da überhaupt kein Problem. Nach einer Übergangsphase wird es aber Normalität sein, etwas für die Menschen zu tun, die immerhin das eigene Leben ermöglichen.

    @XDragoon: Klar. Ein Personenkreis, der sich bisher nicht im Erwerbsleben durchsetzen kann, organisiert einen gewaltsamen Umsturz. Und dann? Recht auf Eigentum ausser Kraft setzen, die Beute verteilen, Wolkenkuckucksheim installieren?
    Diese Umsturzdrohung ist so abstrus, da kann man nichtmal drüber schmunzeln.

    Im Übrigen genauso bescheuert wie „dann werden sie zu Kriminellen“ vom Tom.

    Es grüßt
    Henning, jetzt auch mit (unbefülltem) Blog

  21. sirdoom schreibt:

    Gratulation übrigens zu dem MiniMe-Avatar! Und kein Java auf der HP ist löblich! 🙂

    Dir ist aber schon bewusst, dass Sarrazins Buch doch so einige Fehler enthält, bzw. Thesen aufstellt, die nicht beweisbar sind, oder?

    Von Revolution sind wir noch sehr weit entfernt, dazu gehts den Leuten zu gut, wobei sowas meist nicht mal eine reine Geldrechnung ist, sondern die Fallhöhe der interessante Punkt ist. Aber ich schweife ab. Der Begriff Tittytainment sagt dir aber was, oder? Trotz etwas obskurer Quellenlage ist das Prinzip historisch nämlich geradezu ein Klassiker.

  22. 3-6 schreibt:

    Guten Morgen!

    Woher weisst Du das denn so genau, wenn Du gar nicht weisst, ob das, was gesagt wird, wirklich drin steht?

    Wann war noch mal die letzte Revolution in DEU?

    Zum Tittytainment: klingt ja lustig, das Wort. Aber wie schon gesagt, halte ich das Postulat dahinter für Blödsinn.

    Falls es aber stimmen sollte: wieso sollte man ausgerechnet in diesem Fall für den Bevölkerungsteil, der im Wirtschaftssystem keine Funktion mehr hat, eine ziemlich anerkannte Regel ausser Kraft setzen:

    „Wer Kinder hat, hat weniger Geld als jemand, der keine Kinder hat“

    Ich wünsche ein angenehmes Wochenende
    Henning

  23. sirdoom schreibt:

    Guten Tag!

    Woher weisst Du das denn so genau, wenn Du gar nicht weisst, ob das, was gesagt wird, wirklich drin steht?

    Haben denn jetzt ZEIT, WELT, SPIEGEL, STERN, usw. alle falsch berichtet, sind die Auszüge aus dem Buch alle gefälscht? Hab ich mir die Diskussionen bei WILL, MAISCHBERGER und co nur eingebildet? Und ich habe mich bei meiner Kritik immer nur auf die öffentlich zugänglichen Quellen berufen.

    Wann war noch mal die letzte Revolution in DEU?

    Erfolgreich? Wenn man es gaaanz weit fast, dann 1933 und 1989 😉 Die Franzosen sind da immer etwas schlagkräftiger gewesen, was Revolutionen angeht…

    Zum Tittytainment: klingt ja lustig, das Wort. Aber wie schon gesagt, halte ich das Postulat dahinter für Blödsinn.

    Weil? Tittytainment ist nichts anderes als panem et circenses in Zusammenhang mit durch Technik möglicher Produktionssteigerung und deren Auswirkungen in einer moderneren Ausprägung.

    „Wer Kinder hat, hat weniger Geld als jemand, der keine Kinder hat“

    Ich glaube, das hat was mit Bekämpfung der Kinderarmut zu tun 😉 Wobei ich mich schon frage wie du jetzt auf den Aspekt Kinder im Zusammenhang mit Tittytainment kommst?

    Wünsche ebenfalls ein angenehmes Wochenende 🙂

  24. 3-6 schreibt:

    Guten Morgen!

    @Buch: Tja 🙂

    @Revolution: Siehste 😉 Und die DDR kann man wohl kaum mit unserer Republik vergleichen.

    @Tittytainmeint: Ist doch klar: ich denke nicht, dass man 80% der Bevölkerung ruhigstellen muss, da ich davon ausgehe, dass diese auch produktiv tätig sein können.

    @Kinder: Tja… nimm es einfach als Cliffhanger zu meiner Buchrezension in mehreren Teilen 😉

    Wünsche einen guten Start in die Woche
    Henning

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