„Review – Der Adler der neunten Legion“


Eigentlich gilt für Der Adler der neunten Legion fast alles was ich HIER auch schon gesagt habe. Aber im Detail gibt es da doch einige Unterschiede: Nachdem die 9. Legion bereits vor 20 Jahren im Norden Englands verschwand, beginnt Marcus Flavius Aquila, ein junger römischer Centurio seine Dienstzeit als Garnisonskommandant in Britannien. Aquilas Vater war einst der letzte, der die Standarte, den sogenannten Adler, der 9. Legion hochhalten durfte. Um die Ehre seiner Familie zu retten, versucht er seinen Dienst mit Tapferkeit und Ehre zu erfüllen. So rettet sein Mut eine Garnison, während sie von Kelten überrannt wird. Dafür wird er nicht nur ausgezeichnet, sondern auch, wegen einer Verletzung, ehrenhaft entlassen. Als er Gerüchte hört, dass die Standarte im Norden Englands gesichtet wurde, beschließt er diese zurückzugewinnen. Trotz der Warnung anderer Römer, die daran zweifeln, dass ein Römer nördlich des Hadrianswall im Gebiet der Pikten überleben könne, reist Aquila ins nördliche Britannien. Begleitet wird er dabei von seinem Sklaven Esca. Dieser ist der Sohn eines brigantischen Häuptlings und verabscheut alles, wofür Rom steht. Allerdings hatte er sich seinem Herren Aquila gegenüber als Diener verpflichtet, da dieser ihm einst das Leben während einer Veranstaltung im Amphitheater rettete. Eine Reise in eine andere Welt, jenseits des Hadrianswall beginnt.

Der Film überrascht mit beeindruckenden Landschaftsaufnamen – England wird von Ungarn und Schottland gedoubelt – und generell einem Look, der alles andere als billig aussieht. Die Filmmusik ist übrigens weitaus besser als bei Centurion(s.o.). Ein Witz ist allerdings die Altersfreigabe FSK 12, vor allem im direkten Vergleich mit Centurion. Der Adler der neunten Legion ist weniger blutig als Centurion, aber so groß sind die Unterschiede nun auch nicht. Im direkten Vergleich wirkt Der Adler […] aber durchaus mainstreamiger, eine Fortsetzung steht im Raum und der Film ist eher Abenteuerfilm, als Survivalfilm. Sind aber alles Nuancen zweier verwandter Filme. Gutes Sandalenkino, schicke Kostüme und Kämpfe, tolle Landschaft, etwas Ehre&Epik, Frauen kommen nicht weiter vor, bleibender Eindruck sieht natürlich anders aus.

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4 Antworten zu „Review – Der Adler der neunten Legion“

  1. MAMI schreibt:

    Moin,

    wo kommt den das Bild mit dem Adler her? Ich würde es gerne verwenden, nur dafür würde ich vorher gerne den Rechteinhaber kontaktieren.

    thx ahead

  2. sirdoom schreibt:

    Wenn ich das mal genau wüsste… So weit feststellbar ist der Adler selber eine digitalisierte Form einer nicht mehr geschützten Zeichnung von Anno dazumals, natürlich minimal nachbearbeitet, was ich dann ebenfalls nochmal getan habe.. Ohne SPQR – eigentlich selbst mit – dürfte das Legionslogo eher nur schwer zu „copyrighten“ sein. Mehr helfen kann ich da leider auch nicht.

  3. MAMI schreibt:

    Das klingt schonmal gut, vielen Dank!

  4. Pingback: “The Guard – Review” |

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