„Wir werden alle sterben – Heute: Wasser und Fleisch!“

Wir werden alle sterben. Was eine relativ sichere Bank ist, wenn man drauf wetten würde. Also unter dem Stichwort „zwangsläufig„. Aber warum diesmal? Meteor? Supernova? Weltkrieg? Nein, diesmal geht es um eine Studie zum Thema Ernährung und Weltbevölkerung. Anlässlich der World Water Week in Stockholm gibt es eine Studie des Stockholm International Water Institute (Siwi), Dabei geht es um zwei Gegenpole, die nicht vereinbar sind. 1. Die Welt nähert sich immer mehr einem westlichen Ernährungsstil von rund 3000 Kilokalorien pro Tag an. Davon stammen 20% von tierischen Proteinen, sprich Fleisch. 2. Bis zum Jahr 2050 wird die Weltbevölkerung nach Prognosen der Vereinten Nationen von derzeit sieben auf neun Milliarden steigen. Und diese beiden Zahlen funktionieren nicht zusammen. Es gibt nicht genug Ackerflächen und Wasser für so viele Kalorien bei dem Fleischanteil bei der Bevölkerung. Selbst bei einer effizienteren Nutzung und besserer Verteilung funktioniert es nicht.

Wir werden also 2050 alle sterben oder spielen die Tribute von Panem nach. Was für eine Schlussfolgerung ziehen wir aber daraus? Weniger essen? Zurück ins Mittelalter und zur Selbstversorgungswirtschaft? Ist natürlich alles Unsinn. Das Problem sind: ZU VIELE MENSCHEN. Wenn sich fast 100 Millionen Menschen in der Wüste Somalias tummeln, die Geburtenraten steigen, Verhütung doof, religiös nicht erlaubt, was-auch-immer ist, dann ist es nicht weiter überraschend, wenn da nicht genug zu essen vorhanden ist. Und da bringt es auch nichts, wenn wir eine Wasserleitung von Deutschland nach Afrika legen. Wir haben einfach einen Standortvorteil, bei uns ist mehr Wasser vorhanden. Natürlich beuten wir an anderer Stelle den Planeten unverantwortlich aus, aber was die Nahrungsmittelversorgung angeht war es schon immer und wird es immer darauf hinauslaufen, dass zu viele Menschen plus falsche klimatische Bedingungen gleich Hungerkatastrophe. Da ändert auch der Verzicht aufs Steak nichts. Nicht falsch verstehen: Man kann und muss über Wege reden, wir es hinbekommen nicht so verschwenderisch mit den Ressourcen umzugehen und wie man eine gerechtere Verteilung erreicht. Aber das ändert nichts am Grundproblem…

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85 Antworten zu „Wir werden alle sterben – Heute: Wasser und Fleisch!“

  1. lawgunsandfreedom schreibt:

    Soylent Green – das ist die Lösung. Da lag Harry Harrison schon fast richtig, auch wenn er es schon für 1999 prognostiziert hatte. http://de.wikipedia.org/wiki/New_York_1999

    Wollen wir nicht schon mal eine Firma gründen? Wir verdienen uns dumm und dappig, sobald die Wasser- und Versorgungskriege anfangen …

  2. sirdoom schreibt:

    1. Für die Erwähnung von Harry Harrison verteile ich Bonussternchen! 😀
    2. Aber nur wenn wir beim Controlling ernsthaft aufpassen! Ich hab keinen Bock plötzlich auf tonnenweise Soylent Green zu sitzen und die Weltbevölkerung hat nen Sturz auf nur noch 2 Milliarden hinter sich…

  3. 3-6 schreibt:

    Genau das ist der Grund, wieso ich die Wasser“verbrauchs“-, Klimawandel- und Vegetarismusdebatten so affig finde. Da kann man ethisch-moralisch daherlabern bis die Sonne kollabiert… aber ich bin sehr gespannt darauf, wie man das bei der Bevölkerungskontrolle hinbekommen will.

    Wie in China?

  4. sirdoom schreibt:

    Die natürliche Lösung darfst du nicht ansprechen. Die passiert zwar andauernd, ist aber böse und auch um ehrlich zu sein ernsthaft unshiny. Was jetzt nichts daran ändert, dass die Betroffenen trotzdem verhungern. Dann gibt es die Kriegslösung. Wenn zu lange zu viele überleben und dann auch noch genug Infrastruktur für eine Armee vorhanden ist(Indien/Pakistan) dann wird es BOOM machen. Danach wird sich das schon wieder selbst regulieren… Ist natürlich trotzdem fürn Arsch, weil man sich ja eigentlich um sowas vorher kümmern sollte und eventuell sowas vermeiden könnte. Das China-System ist da sicherlich kein moralisches Vorbild, ABER die Chinesen sind die einzigen, die es geschafft haben innerhalb einiger Jahrzehnte von 3. Welt Land zur Industrienation aufzusteigen und dazu eben nicht mit einer totalen Explosion aufgrund von Bevölkerungüberschuss hilflos gegenüberstehen. Nicht schön, aber die Alternativen sind es auch nicht, oder?

    Aber keine Sorge: Die Katastrophe kommt trotzdem! Solange es kulturell und religiös vorangetrieben wird 15+ Kinder pro Familie als Gewinn zu betrachten müssen wir uns keine Sorgen machen, dass uns die Action entgehen wird.

    Was die Klimawandeldebatte angeht seh ich das zwiespältig: Wir sind selbst mit schuld und wir müssten da so einiges ändern, auch um unserer selbst Willen, ABER das ist kein Allheilmittel und wie ich neulich in einer Diskussion anmerkte, Klima- und Umweltschutz kostet Geld. Wenn kein Geld, dann auch kein Umweltschutz. Sollte man vielleicht drüber nachdenken, bevor man zu laut schreit…

  5. 3-6 schreibt:

    Das nehmen die Leute, die Du so kennst, von „den Reichen“.

    Und regen sich dann kurze Zeit später über die Griechen auf, die „ihr Geld“ wollen 😉

  6. lawgunsandfreedom schreibt:

    Alternativ können wir natürlich auf einen ordentlichen Sonnensturm hoffen, der sämtliche Elektronik röstet und uns quasi ins 19. Jahrhundert zurückwirft … . Danach hätten wir vermutlich nur noch 2-3 Mrd. Menschen … und massenhaft giftige Industrieruinen und verseuchte Gebiete … ärx … ich glaube, das wünsche ich mir lieber nicht. So was haben wir vor über 10 Jahren mal in einem selbstgebastelten Pen&Paper-Szenario nach RIFTS-Regeln durchgespielt. Auf dem Papier macht so was einen Höllenspaß. Aber in real möchte ich das nicht erleben.

    … schadet trotzdem nicht, sich auf schlechte Zeiten vorzubereiten. Die kommen sicher …

  7. The Nightwatcher schreibt:

    @3-6:
    Öhm … kennt er Dich nicht auch???

  8. Nevermind schreibt:

    Ja, aber der ist aus der Art geschlagen. 🙂

  9. Cunningham schreibt:

    Muhahahahaha…

    Aber Arclight, woher willst Du sonst das Geld nehmen?
    Als ich früher meinen Vater im Geld gebeten habe, kam bevor er mir dann was gegeben hat immer die Gegenfrage: „Hast Du schon mal einem nackten Mann in die Tasche gegriffen?“
    Man kann einem Armen menschen nur bedingte Zeit etwas wegnehmen, irgendwann kann der sich und seine Familie nicht mehr ernähren, dann wird er entweder kriminell, ein Revelutzer oder er verhungert.

    Aber zur Bevölkerungszahl, es ist schon sehr interessant zu sehen, in meienr Familie mütterlicher Seits. Mein Opa hatte 10 Brüder und Schwestern und meine Oma hatte 7 Geschwister.
    Die beiden haben während des 2. Weltkriegs zwei Kinder in die Welt gesetzt und großgezogen.
    Diese beiden, meine Mutter und mein Onkel haben jeweils nur noch ein Kind in die Welt gesetzt.
    Ich wage zu behaupten, dass mein Cousin und ich keine Kinder in die Welt setzen.

    Man gilt ja mit mehr als 2 Kindern ja heut zu Tage fast schon als asozial…

  10. lawgunsandfreedom schreibt:

    Tja – aber der Rest der Welt vermehrt sich wie die Karnickel. Das gleichen die bei der Fortpflanzung schwächelnden 1st-World-Menschen nicht aus.

    Wir brauchen einen Krieg, eine Pandemie oder eine Naturkatastrophe, sonst brechen wir unter unserer eigenen Überpopulation zusammen. Egal wie – es wird nicht lustig.

  11. Japan001 schreibt:

    „Viele Demografen gehen davon aus, dass sich die Weltbevölkerung innerhalb der Jahre 2075 bis 2100 stabilisieren wird. Anschließend wird ein langsamer Bevölkerungsrückgang erwartet.“
    Siehe dazu auch hier: http://www.berlin-institut.org/online-handbuchdemografie/bevoelkerungsdynamik/wachstum-der-weltbevoelkerung.html

    Natürlich wird bis dahin erst mal die Bevölkerung wahnsinnig ansteigen. So darf man also gespannt sein wie weit man Ressourcen nutzen kann. Vielleicnt müssen wir echt auf „künstliches Fleisch“ umsteigen.

  12. Andai schreibt:

    Tja man braucht heutzutage für fast alles Geld, gerade Dinge die *bespaßen*, was tut also der Mensch, der kein Geld für Spielzeug usw. hat? Er greift zur nächstbesten Lieblingsbeschäftigung, die noch dazu relativ kostenlos ist..man nehme dazu noch persktivlosigkeit und generell Langeweile, nebst fehlenden Verhütungsmitteln und schon passt es…wobei ich es faszinierend finde. In meinem näheren Wohnumfeld und auch im Mietshaus leben 6 Familien. 4 davon Hartz IV Empfänger (aber recht nett) und 2 Kinder sind dort schon vorhanden und die sind allesamt um die 25 Jahre alt…ich mag jetzt nciht zu viel Klischees streuen, aber auch bei uns ist die Tendenz mit der vielen zeit zu sehen und da finde ich die China Politik gar nicht so verkehrt. (Nicht unbedingt prall und erinnert mich immer noch sehr an Fortress…aber erstmal EINE Möglichkeit bevor es total eskaliert und zu spät ist).
    Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, ob ich überhaupt ein Kind in diese Welt mit diesen zukunftsaussichten setzen mag…

  13. Ben Teddy schreibt:

    Auf einmal findet man China gut.
    Nun, was machst du aber, wenn eine Familie trotz der Ein-Kind-Politik auch weiterhin Kinder erzeugt? Geldstrafen werden Hartz IV Empfänger kaum jucken und Zwangskastrationen sind gegen das Grundgesetz.

  14. sirdoom schreibt:

    Positive Anreize setzen: Geld für Kastration, Verhütungsmittel für umsonst, usw. Allerdings kommen wir da sowieso in Teufels Küche, weil wir wollen ja durchaus Nachwuchs, wir wollen ihn nur von bestimmer Stelle… *mööp* 😉 Wobei mal ehrlich, Deutschland mit seinen 80 Millionen ist da jetzt kein Brandherd. Schlimm wirds Richtung Pakistan/Indien oder in kleinerem Maßstab bei viel schlimmeren Bedingungen in Afrika. Wobei sich Saudi-Arabien auch noch freuen wird, wenn die zig Millionen gelangweilter, aus religiösen Großfamilien stammenden Leute den Aufstand proben… Da wird kein Stein auf dem anderen bleiben.

    Was den oben erwähnten Link mit der Stabilisierung und dem langsamen Rückgang angeht: Stimmt, kommt aber wirklich ganz extrem darauf an, wie das abläuft. Wenn wir ein „Soft Landing“ hinbekommen, dann könnte es nochmal gut ausgehen, aber bei Betrachtung der menschlichen Geschichte hab ich da so meine Zweifel. Vor alem weil genau die Faktoren, die für einen Erfolg der Sache wichtig sind ja genau aktiv bekämpft werden(Aufklärung, Frauenrechte, Wissenschaft).

  15. 3-6 schreibt:

    Zumal China gerade in die nächsten beiden gesellschaftlichen Probleme rennt: Männerüberschuss (also so RL, nicht in chinesischen Datingboards *g*) und Vergreisung der Gesellschaft.

  16. 3-6 schreibt:

    Wer wen? (Ich versteh grad den Zusammenhang nicht. Aber ich hab heut auch den ganzen Tag in der Sonne gestanden, vielleicht liegts daran.)

  17. 3-6 schreibt:

    Ich bin halt dafür, dass jeder mit dem Geld auskommt, dass er verdient. Anstatt Krawall zu machen, wäre das nämlich eine im wahrsten Sinne lohnende Alternative.

  18. 3-6 schreibt:

    Man muss halt gucken, dass man in einem Land lebt das Gewalt durch den Staat nach aussen akzeptiert, wenn es knallt.

  19. sirdoom schreibt:

    ^^Du sagtest „die Leute die [ich] so kenne“, nehmen es von den Reichen. Aber ich kenn ja auch dich 😉

    Und Zusammenhangsblindheit kann passieren, das passiert allen mal.

  20. sirdoom schreibt:

    Männerüberschuss und daraus resultierende Folgen(Anstieg von Gewalt, usw.) läst sich in einem repressiven Regime durchaus regeln. Vergreisung der Gesellschaft ist so ein Punkt der jede (post-) industrielle Gesellschaft erwischt. Da helfen nur Pflegeroboter und beten, dass man noch den richtigen Zeitpunkt für den „Sprung“ erwischt hat, bevor es ein Ausmaß angenommen hat, wo das Land in Flammen aufgeht.

  21. sirdoom schreibt:

    Ich habe den Verdacht, dass es da ganz schnell viele Bekehrte gibt, wenn es wirklich am knallen ist…

  22. 3-6 schreibt:

    Ah.

    Naja die ganzen Bunken, die so in Göttingen in den alternativen Treffs herumlungern.
    Und ich bin keine Bunke *fg*

  23. Ben Teddy schreibt:

    Was herrscht denn hier für eine „Kriegsstimmung“?! Und wenn es knallt, dann wollt ihr gleich als erstes an die Front?

  24. sirdoom schreibt:

    Kriegsstimmung herrscht nicht wirklich, aber bei einem so düsteren Szenario muss man leider davon ausgehen, dass das auf die übliche, althergebrachte Art und Weise gelöst wird. Und ich hab eigentlich nicht vor freudeschreiend an die Front zu laufen, bin dann auch eh zu alt für son Scheiß, aber worauf ich hinaus wollte ist folgendes: In dem Moment wo das System zusammenbricht und freundliche Worte nichts mehr bringen UND dazu das eigene Leben in Gefahr ist, erwarte ich nicht allzu viele Vorbehalte gegen den Einsatz von Clusterbomben, so traurig das auch sein mag.

    Damit will ich das nicht mal herbeireden, aber ich gehöre anscheindend zu der aussterbenden Spezies die keineswegs Krieg, sondern eine friedliche Lösung möchte, aber trotzdem realistisch genug ist, um zu wissen wann man den Verhandlungstisch verlässt und den Panzermotor warmlaufen lässt…

  25. Ben Teddy schreibt:

    Ein System, das zusammenbricht, muss zeitig, noch bevor es zu einer großen Katastrophe kommt, durch ein funktionierendes System ausgetauscht werden. Es kann z.B. nicht sein, dass ein Staat sich verschuldet, korruption ein Kavaliersdelikt ist und Banken, wie auch Firmen praktisch machen können was sie wollen.
    Der Euro ist schon lange gescheitert und es darf nicht sein, dass wir als Bürger solche Politiker noch länger im Amt lassen, die den Rettungsschirm mit aller Gewalt durchsetzen wollen.
    Um das aufzuhalten was auf uns zurollt, müsste man praktisch einen Reset-Botton drücken, der aber nicht wieder „Krieg“ heißen kann. Es müssten neue und strenge Konstitutionen gesetzt werden, in denen die alten Systemfehler und Schwächen nicht mehr vorkommen können. Das gelingt aber nur, wenn wir uns von der Konsumsucht befreien, gegenseitig Aufklärung betreiben und wirksame Bürgerinitiativen aus dem Boden stampfen.

  26. Cunningham schreibt:

    Du Arc, das wäre in der Tat richtig geil… das klappt aber nicht mehr und nein, daran ist nicht der arme Mann schuld.

  27. Cunningham schreibt:

    Aufklärung ist in unserem Land nicht gewünscht.
    Wir haben Europaweit das teuerste Bildungssystem und schneiden in den Studien am schlechtesten ab.
    Wir werden von forne bis hinten verarscht* und schütteln ungnädig mit dem Kopf, wenn in Frankreich die Vororte brennen, statt uns mit unseren Leidensgenossen zu solidarisieren.
    70 % aller Deutschen sind mit Angie als Kanzlerin zufrieden, finden gleichzeitig die Regierung aber schlecht… Die Frau ist so ziemlich das schlimmst, was uns passieren konnte und wir werden die noch fünf Jahre in großer Koalition ertragen müssen. Damit wird sie dann der nächste Kanzler, den wir länger hatten als das tausend jährige Reich; nicht nur gewühlt.

    *Letzte Woche erzählten sie im Radio die Energiepreise wären zu hoch. Die Konzerne würden den Strom sehr günstig einkaufen und teuer verkaufen, ca. 30 %.
    Diese Woche erzählt der Chef von RWE, dass die Energiewende so teuer wird, dass wir bis 2014 mit einer weiteren Steigung von 30 % rechnen dürfen.
    Ich habe einen guten Freund, der Arbeitet für einen Energieriesen, ca. 4 Jahre und hat davor dort die normale 3-jährige Ausbildung gemacht. Der hat noch immer keinen unbefristeten Arbeitsvertrag.

  28. Cunningham schreibt:

    Irgendwie hatte ich ja gehofft, Du meinst mit dem bekehrt die andere Richtung. Aber vermutlich hast Du recht.

  29. Andai schreibt:

    Wenn die Verdienste / Löhne dann auch Fair sind und nicht durch Lohndumping oder andere Tricks gedrückt werden..gerne, aber ich glaube das kommt einer Utopie gleich.

  30. Andai schreibt:

    Das ist es ja gerade. Was macht man? Nichts hilft auch nicht und klar ist China kein Musterbeispiel (wobei das auch viele andere Faktoren hat, alleine das Rentensystem dort) und die Vergreisung ist auch ein Thema. Man kann ja schlecht sagen: gib endlich den Löffel ab, du kostest nur noch 😀

  31. Andai schreibt:

    ich glaube vor einigen Tagen hatte der Betreiber dieses Blogs ein nettes Wahlplakat der CDU von 1999 gepostet, das ja auch Bände spricht…es gibt so viele Brandherde und du sprichst da sehr viele an (bezogen auf Deutschland, andere Länder haben andere Probleme, aber die sind erstmal nicht unsere Baustelle…man sollte erstmal das eigene Fundament stabilisieren, bevor man meint anderen helfen zu müssen.) Es kann auch nicht sein, dass wir *Fachkräftemangel* haben, aber leute für Billiglöhne als Leih-und Zeitarbeiter auf Dumping Niveau eingestellt wird, während sich im Ausland um diese Fachkräfte geprügelt wird…

    Aber wie du schon schreibst, solange da Dinge wie Korruption, oder Politiker mit Führungspositionen in Konzernen Fakt sind, WIRD sich nichts ändern…wäre ja auch schön doof, wenn die Herren und Damen, die in einem Atemzug vom Sparen reden und sich ihre Diäten erhöhen, sich dann noch ins eigene Fleisch schneiden würden…

    Andererseits sehe ich das auch nicht reflektiert genug, kenne leider nur meine Seite am fast untersten Ende der Nahrungskette.

  32. Andai schreibt:

    DAS ist ja dieses traurige. Sie erzählen einem das Blaue vom Himmel, obwohl so viel gegen sie spricht und ich kenne das Thema, nur nicht aus der Sicht eines Energiekonzerns…nur da müsste mal von *oben* etwas passieren und DAS wird nicht passieren, weil die da oben bei der aktuellen lage scheinbar mehr davon haben. Dabei sollte man meinen, dass es wünschenswert ist, wenn die Menschen in der Gesellschaft feste Verträge, gute Löhne (und dementsprechend auch mehr Geld zum Ausgeben bzw. zum berappen der Steuern haben)…andernorts wird von Fachkräftemangel und Personalengpässen gesprochen, dass sogar Standorte aufgelöst werden müssen, aber anstatt Leute festanzustellen, werden sie in eine zeitarbeitsfirma (ja ich weiß die alte Leier ^^) abgeschoben und vergleichsweise teuer eingekauft, nur weil man sie dann leichter wieder los wird. Was mal eine *Notlösung* war wird zum guten Ton kommentiert mit der Aussage: „sei doch froh, dass du einen Job hast!“
    Klar bin ich auch, aber ich habe keinerlei Zukunftsperspektiven und kann nur für die Knarre oder das Gift sparen, sollte es mal knallen, denn ich weiß ich werde kein langes und erfülltes Rente-Leben haben oder gar so etwas erleben.

  33. farmerboy schreibt:

    Stichwort Energie: soeben wurde beschlossen daß der Verbraucher das Risiko der Energieunternehmen was Netzausbau bezüglich WKAs im Wattenmeer mitzutragen hat.
    Ja hallo? Unternehmerisches Risiko? Sind wir hier ne Versicherungsgesellschaft?
    Anscheinend schon wenn man ein „systemrelevantes“ Unternehmen ist.

  34. Cunningham schreibt:

    Tja, ein „systemrelevantes“ Unternehmen gehört auch eigentlich in staatliche Hand.

    Donald Rumsfeld hat ja festgestellt, nachdem der Irak 2003 im totalen Chaos beinahe untergegangen wäre: „Free people are free to make mistakes and commit crimes and do bad things.“
    Da sollten wir uns die Freiheit nehmen, diese ganzen Kack-Firmen wieder zu verstandlichen und ja, natürlich über Zwangsenteignung, mit einer „fairen und angemessenen“ Entschädigung.

  35. Andai schreibt:

    Also die Pistole auf die Brust und bitten möglichst schnell den Raum zu verlassen? Ich sag nur Stichwort Abfindungen und Personen wie Ron Sommer oder Hartmut Mehdorn…Unternehmen an die Wand karren, fett Abfindung kassieren und auf zum Nächsten..das krieg selbst ich besser hin OHNE das Unternehmen fast an die Wand zu karren ^^. Ich seh das aber auch so..ob Energie, Wasser oder öffentliche Verkehrsmittel..solche Sachen sollten möglichst in Staatshand bleiben..aber das kostet dann ja wieder so viel, dass unterm Strich nix für die eigene Tasche über bleibt!

  36. sirdoom schreibt:

    *hihi* Kapitalistische Unternehmer benehmen sich wie kriminelle, korrupte Kommies und die Antwort der freien, kapitalistischen Bürgerschaft ist die Verstaatlichung*ggg* Man kann alles umformulieren…

    Was Mehdorn angeht: Nachdem DB-Desaster, der mehrfach Fastpleite von Air Berlin kann er ja zu VW gehen. Denen gehts noch zu gut für Staatsknete. Das muss geändert werden. Und natürlich ist VW systemrelevant.

  37. pseudo-anonymous schreibt:

    Wenn Energie, Wasser und Verkehrsmittel so viel kostet, „daß unterm Strich nix für die eigene Tasche übrigbleibt,“ dann stelle ich mir die Frage, warum es Unternehmen gibt, die mit harten Bandagen darum kämpfen, diese Stelle zu füllen. Meiner Erfahrung nach würde kein Unternehmer freiwillig und aus reiner Menschheitsliebe ein unwirtschaftliches Projekt auch nur mit Gummihandschuhen anfassen. 😉

    Das, was am Horizont unweigerlich auf uns zukommt, wird vermutlich ein neuer Beweis für den Darwinismus werden, wollen wir nur hoffen, daß alle relevanten Personen Clausewitz studiert und verstanden haben. Meine Damen und Herren, wir sollten ebenfalls schleunigst viele Kinder in die Welt setzen, zukünftige Soldaten und Mütter, die den großen Aschehaufen dann wieder brav bevölkern können. Den können wir schließlich nicht „den anderen“ überlassen, oder? 😉

    [Ich gehe mir jetzt den Selbstekel von Fingern und aus dem Mund waschen. 😦 ]

  38. Ben Teddy schreibt:

    Die Folgekosten für den Atommüll müssen wir übrigens auch tragen. Wie war das noch? Gewinne privatisieren, Verluste…

  39. 3-6 schreibt:

    Fair im Sinne von „so viel, dass es mir reicht“?

    Dann gibt es nie faire Löhne.

    Das man auch in einem entwickelten Land von den eigenen Händen leben kann, beweisen die USA.
    Den Hirnriss, dass bitte alle gleich gut leben sollen, leisten wir uns eben noch…

  40. 3-6 schreibt:

    Gut, dass ich heut auf der Weinparade war. Hier hätte ich meine Zeit nur verschwendet.

    (Morgen schreib ich aber trotzdem was dazu *fg*)

  41. sirdoom schreibt:

    „Fair im Sinne von “so viel, dass es mir reicht”? Dann gibt es nie faire Löhne. Das man auch in einem entwickelten Land von den eigenen Händen leben kann, beweisen die USA. Den Hirnriss, dass bitte alle gleich gut leben sollen, leisten wir uns eben noch…“

    Nö, aber fair im Sinne von Vollzeitjob reicht zu einem halbwegs anständigen Leben und keine 1,50€/Stunde-Jobs bei denen sich Abzockerunternehmen die Taschen vollmachen und die Wirtschaft schädigen, indem sie mit Dumpinglöhnen die Konkurrenz ausradieren und die Kaufkraft und Steuereinnahmen des Landes vernichten… sowas in der Art.

    Und das Beispiel USA ist in der Hinsicht, nun ja, wie kann man es formulieren, etwas „euphemistisch“… 😉

  42. Andai schreibt:

    Einnal das Beispiel und fair im Sinne von: gleiche Arbeit = gleiches Gehalt. eine 400Euro Regalkraft bei Real verdient mehr, als ich als gelernte Fachkraft. Hinzu kommt, das ich bei uns im bereich dieselbe Arbeit erledige wie eine ehemalige Mitazubildende, die direkt übernommen wurde. Sie verdient allerdings das doppelte Gehalt bei einem (mittlerweile) unbefristeten Vertrag.
    DAS nenne ich UNFAIR.
    Klar irgendwo ist es auch unverhältnismäßig, was die Leute ganz oben verdienen (so jährlich betrachtet) oder gar Fußballer (wobei ich es da teilweise verstehen kann, bedenkt man wie alt so ein Fußballer wird bzw. seinem *Job* nachgehen kann) aber darüber rede ich nicht, sondern über direkte Vergleiche.
    Und bei mir hört es nunmal mit Verständnis auf, wenn eine Firma über Personalmangel klagt, aber massive Gewinne einfährt und dann Leih-und Zeitarbeiter für dieselbe Arbeit wie ihre Festangestellten beschäftigt (bei dem halben Lohn, obwohl sie deutlich mehr kosten). Nur so als Beispiel: ich weiß von meinem Abteilungsleiter, dass ich als *Fachkraft* über die Zeitarbeitsfirma (die mittlerweile nur noch zur Hälte Tochterunternehmen ist und einem bei der *Übernahme* versporchen wurde, dass man nach einem jahr zurück ins Mutterunternehmen übernommen wird..ja klar) das Unternehmen 25 Euro koste. Verdienen tue ich nicht mal die Hälfte und selbst als feste Kraft neim Mutterunternehmen würde ich weniger kosten. Ich kenne auch die Gründe (zeitlich flexibel einsetzbar, blabla), aber ich weiß auch, dass viele Unternehmen auch ein Problem mit unbefristeten, festen Arbeitskräften haben, aber irgendwo muss ich als *Bürger/Konsument* dann auch bleiben. Ja mir bleibt genug zum *leben*. Ein Auto kann ich mir aber beispielsweise nicht leisten. Neue Ausgaben (zum Beispiel brauch ich eine neue Küche) geht nur mit jahrelangem sparen oder auf Raten (oh halt ich kriege ja keinen Ratenkauf bzw. Kredit weil ich nur einen halbjährlich befristeten Vertrag habe) oh und ich kann nicht mal Kinder planen oder anderes. (Frage mich immer noch wo ich die Kohle für eine Hochzeit hernehmen soll). Klar sehe ich das relativ unreflektiert, das ist mir auch klar und natürlich muss man das aus der Sicht der *armen (hust) Konzerne oder des armen ( Staates sehen, aber ich tendiere dann dazu mich erstmal auf meine Sicht zu beschränken und irgenwie daraus das Beste zu machen. Nur denke ich wer schweigt verliert nochmehr, als der, der typisch Deutsch, lieber mal mault und meckert. (Was mich ja nicht davon abhält an meinem Schicksal etwas zu ändern).

    Mir geht es darum, das so oft von *oben* gejammert wird, wo es überall fehlt und nach Ausreden gesucht wird, aber was ist mit uns in der Mitte oder unten? Da wird dann abgewunken oder mit tollen Beispielen aus den USA und co gekomemn. Was interessiieren mich die verdammten USA, die sich wunderbar selber runterwirtschaften? Ich lebe in Deutschland, nicht in Griechenland, Kenia oder sonst wo. Und gerade hier in Deutschland wäre so viel mehr unsereins drinnen, wenn man nur mal über sich selber schauen würde und das Hirn anschmeißen (was ich im Übrigen von einem gewählten Politiker, der Elite unseres Landes (hust) erwarte…!

    Mal im ernst Henning, ich mag dich, aber dein ewiges Staat oder Konzerne verteidigen geht einem auf die Nüsse. ^^ (Aber es ist schön eine Gegenmeinung zu haben).

  43. pseudo-anonymous schreibt:

    [Ironie]
    Um Ackermann zu zitieren: „Peanuts.“ Das Leben ist kein Wunschkonzert. Wen interessieren denn bitteschön unbedeutende Angestellte? Jeder verdient, was er wert ist.
    [/Ironie]

    Da ich mich in einer nicht ganz unähnlichen Situation befinde und mit halbwegs offenen Augen durch die Welt stapfe, kann ich Andais Ausführungen verstehen und pflichte ihnen bei. Wenn man noch keinen richtigen Hunger leiden mußte und schlimmstenfalls mit Wohlstandsdepressionen und der generellen Sinnleere der eigenen Existenz zu kämpfen hat, sind die Probleme des minderverdienenden Präkariats für Unternehmer und Besserverdienende nur schwer nachzuvollziehen. Das ist wie mit Drogen: Wenn man selbst noch kein Heroin genommen hat, ist man trotz der tollsten Doktortitel und Auszeichnungen auf diesem Thema nur ein unwissender Theoriker, dem die Praxis fern wie nur was ist. Wenn ich wissen will, was ein Schmuckstück wert ist, frage ich einen Juwelier und keinen Schweinehirten. Wenn ich etwas über Hungerlöhne und himmelschreiender Ungerechtigkeit im Arbeitsleben wissen möchte, frage ich keinen Politiker, Manager, Berater oder BWLer. In den meisten Fällen ist deren Meinung erschreckend wie auch frustrierend realitätsfern und ähnlich hilfreich wie Fußpilz oder offene Magengeschwüre. Da frage ich jemanden, der schon mal richtig gearbeitet hat, mit den eigenen Händen und im eigenen Schweiße.

  44. Andai schreibt:

    Wahre Worte,w as aber leider in der Praxis selten passiert ^^. Gerade im Berufsleben werden ja gerne Statistiken bemüht oder *wirtschaftliche* Entscheidungen getroffen, die teilweise so nicht umsetzbar sind. Und im Ernst ich war auf dem BER (letztes Jahr für drei Monate) und da lief so einiges, wo jeder Arbeiter vor Ort die Augenbraue hob und nur laut..äh jaa. machte und dann mit den Schultern zuckte: „Wenn die das so wollen…bitte“.
    Ist ungefähr so als würde man ein Kartenhaus auf einer Karte aufbauen, ist bestimmt theoretisch möglich, aber praktisch irgendwie ziemlich dämlich.

    Aber nun ja, denke das meiste wurde gesagt und wir miss(ich) missbrauchen Dooms Blog zum Frustabbau 😀

  45. Ben Teddy schreibt:

    “Ist ungefähr so als würde man ein Kartenhaus auf einer Karte aufbauen, ist bestimmt theoretisch möglich, aber praktisch irgendwie ziemlich dämlich.“

    Joa, ist möglich und zwar indem ich die Karte (also Dich) knicke. Und wenn diese Karte sich nicht knicken lässt, dann nehme ich einfach die Nächste und wenn diese dabei kaputt geht, dann schmeiß ich sie einfach in die Tonne und nehme die Nächste…

    Also lass dich nicht knicken, Andai. 😉

  46. Andai schreibt:

    Das sowieso nicht ^^. Aber ich hör nicht auf zu hoffen, steckt wohl im Namen.

  47. lawgunsandfreedom schreibt:

    Die Forderung nach dem „sozialverträglichen Frühableben“ gab’s schon mal: http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialverträgliches_Frühableben

  48. 3-6 schreibt:

    Krieg ist nunmal die allgemein vorherrschende Antwort auf die Situation, dass man ein Problem mit Reden nicht lösen kann. Aussitzen ist manchmal einfach nicht möglich.

  49. lawgunsandfreedom schreibt:

    Ganz im Gegenteil. Schön den Kopf unten halten, bis sich die Kampfsäue gegenseitig abgemurkst haben.

  50. 3-6 schreibt:

    Wir tragen auch die Folgekosten für Bergbau, Modernisierungskosten für das Gerät der Feuerwehren, weil Solarpanels auf dem Dach löschtechnisch andere Eigenschaften haben als Ziegel, und ne Menge anderes Zeug.

    Und wieso?

    Weil unsere Gesellschaft das alles wollte / will, und es günstiger ist, zusammen die Folgeschäden zu zahlen als eine Versicherung dafür abzuschließen.
    Manchmal weiss man nämlich nicht, wie teuer etwas wird.

    Z.B. wenn man in Deutschland Projekte machen will, die dann von frühverrenteten Walldorflehrer Innen torpediert werden, deren Ökostrom aus der Steckdose kommt…

  51. 3-6 schreibt:

    Könnt mich ja im November alle mal in den Arm nehmen, aber danach gibts auf die Fresse 😉

    Wenn Dein Arbeitgeber selber entscheiden könnte, wen er wann entlässt, hättest Du vielleicht eine richtige Stelle. Bedank Dich bei den fürsorglichen Gewerkschaften, die nur Dein Bestes im Sinn haben… wenn Du ne Festanstellung hast und Mitglied bist.

    Ups.

  52. 3-6 schreibt:

    „Fair im Sinne von Vollzeitjob reicht zu einem halbwegs anständigen Leben“

    Und wie soll das für alle funktionieren? Also auch für die, die NICHTS können ausser atmen?

  53. Andai schreibt:

    Das hab ich nicht so sagen wollen, ab er für die die bereit sind etwas zu lernen oder etwas können. (Es gibt natürlich auch soziale Ausnahmen – Behinderungen diverser Natur usw.). Ganz ehrlich ich halte auch von so manchem Ur-Altrentner heutzutage wenig, aber da kann man auch wenig machen ^^.

  54. Andai schreibt:

    HiHi vorsicht, nicht dass das nachher zum Gruppenkuscheln ausartet :D. Ja das mit den gewerkschaften ist da echt so eine Sache..ich weiß halt nicht inwiefern da Vereine wie Ver.di die Finger drauf haben, aber die erste Übernahme wurde durch die ja schon ziemlich vereitelt, insofern leuchtet deine Aussage sehr ein…

  55. sirdoom schreibt:

    @Gewerkschaften: Gewerkschaften sind Heil und Fluch zugleich. Ohne ist der Arbeiter am Arsch, weil die Vorstellung, dass ein kleiner Typ gegenüber einer Multimillionen-Firma IRGENDEINE Verhandlungsmasse hat, kann nur von Neocons kommen. Andererseits ist eine Gewerkschaft auch ein Wirtschaftskiller, wenn sie groß, fett und unflexible geworden ist und hauptsächlich sich selbst rechtfertigen und Jobs für die Funktionäre schaffen muss.

  56. Cunningham schreibt:

    Zum einen betrifft es nicht nur die.
    Aber um bei denen zu bleiben, was möchtest Du denn bitte mit denen machen? Vor die Tür schleifen und einen Genickschuss verpassen?

    Und wer sind denn die? Die Schulabbrecher? Die ungelernten Hilfskräfte? Die Kranken? Die Alten? Die Behinderten?

    Und was sagt es über uns aus, wenn wir jemanden ein menschenwürdiges Leben versagen, weil er nicht kann und weil er zu nichts nütze ist?
    – Jeder kann einen guten Job finden, der ihn und seine Familie ernährt, jeder aber nicht alle…
    – Jeder kann Topmanager einer Bank werden, jeder aber nicht alle..
    – Jeder kann im Lotto gewinnen und Millionär werden, jeder aber nicht alle..
    Soweit relativ simpel und klar aber dennoch sind wir alle hier, mit den gleichen unveräußerlichen Rechten und damit müssen wir uns mit der Grundfrage außeinandersetzen: Was ist ein Mensch wert? Seine Arbeitskraft? Sein Wissen? Dass was er für die Gesellschaft leistet? Oder ist das alles zur Bewertung eines Menschen nebensächlich?

  57. Ben Teddy schreibt:

    Das Hauptproblem ist aber immer noch, dass sehr viele Firmen, in ihrem Streben nach Profit, ganz schnell mal die Menschlichkeit und die Natur vergessen und sie sogar bereit sind, diese vorsätzlich zu schädigen.

    Eine gute Dokumentation zu diesem Thema ist „The Corporation“

  58. Andai schreibt:

    Bei uns sollten mal 4 LuZ Mitarbeiter (die als Nachwuchskräfte aus dem Nachwuchspool der (halben) Tochterfirma stammten und vor Ort arbeiteten) mit festen Verträgen versorgt werden. Allerdings erfolgte hierfür weder eine Ausschreibung über die reguläre Jobbörse, wie auch Nachwuchskräftebörse, sondern es sollte der aktuelle personalmangel mit Kräften aufgestockt werden, die bereits eingearbeitet sind und über das notwendige Know-How verfügen. Die Aussage vom BR und ver.di war: zuerst müssen die stellen etablierten Altkräften angeboten werden, selbst wenn diese aus einem völlig anderen Bereich kämen. Als Beispiel wurden hier Call-Center (Inbound/Outbound) genannt, die vor 4 Jahren nach Frankfurt an die Oder mussten (Altersschnitt etwa 50) und nicht mal ansatzweise über das Wissen vor Ort verfügten (Glasfaser, Netzplanung und Dokumentation). Natürlich hat die Firma dann gesagt, dass sie lieber mit dem Personalnotstand arbeitet…nur so etwas ist dann wirklich traurig und ich wüsste bis heute gern, was da noch wirklich hinter den Kulissen gelaufen ist. Nach Hörensagen kommt einem ja so manches zu Ohren und nicht viel davon ist sonderlich gut, aber ist halt wie stille Post und solange ich keien Beweise sehe..alles sehr schwer nachzuvollziehen.

  59. farmerboy schreibt:

    Das Ganze mal aus einer anderen Perspektive betrachtet – wobei ich Cunninghams Fragestellung und Sichtweise da sehr sehr interessant finde – :
    1. Es betrifft inzwischen ca 20% der arbeitenden(!) Bevölkerung, die Zuschüsse vom Staat braucht oder einen 400€ Job nebenher hat um über die Runden zu kommen.
    Und das kann nach meiner Meinung (als Unternehmer und definitiv „Besserverdienender“) nicht sein daß jemand nach einer 40(+/- x)Std Woche nicht finanziell klarkommt. Und dann Vater Staat auf der Tasche liegt oder einen Zweitjob besetzt der durch nicht am Arbeitsmarkt Teilnehmenden erfüllt werden könnte.

    2. Wozu führt das ganze? Langfristig zu Unzufriedenheit und der durchaus logischen Schlussfolgerung => Wozu arbeiten wenn ich eh zum Arbeitsamt muss um klarzukommen? Etwas kurzfristig gedacht zwar, aber durchaus nachvollziehbar.

    3. Es ist mir lieber jemanden der nicht in der Lage ist sich durch seine Arbeitskraft selbst zu versorgen durch meine Beiträge durchzufüttern als von genau Diesem in einer dunklen Gasse ausgeraubt zu oder am nächstem Baum aufgeknüpft zu werden weil das am Ende die einzige andere Perspektive ist die bleibt wenn das soziale Netz versagt.

    Und auf dem Wege sind wir, auch Dank dem Verhalten unsere Aktienunternehmen, das m.M. nach nur noch als parasitär zu beschreiben ist.

  60. farmerboy schreibt:

    edit: „..der durch *einen* nicht am Arbeitsmarkt…

  61. Agent Pöhlemann schreibt:

    Olla Zündstoff!

    Weiterdiskutieren, Leute… ist spannend!

  62. sirdoom schreibt:

    ^^@Farmerboy: *zustimm*

    In meiner Persona als Eckbert von Krachwurzen, seines Zeichens Wirtschaftstheoretiker und Ayn Rand Fanclubvorsitzender stimme ich natürlich nicht zu, denn Farmerboy schädigt die Wirtschaft durch falsch verstandenes Mitgefühl. Sozialleistungen müssen wenn freiwillig durch Spenden und möglichst unregelmäßig abgegeben werden, damit die Betroffenen immer in Angst leben und versuchen den anderen auszustechen, um voran zu kommen. Und wenn sie dies halt durch Kriminalität machen, dann ist das vollkommen in Ordnung, denn eine erfolgreiche Schattenwirtschaft bietet ebenfalls dynamisches Wachstum und Chancen und zusätzlich können wir mehr Kriminelle einbuchten. Natürlich in privatisierten Gefängnissen und somit neue Arbeitsplätze schaffen. Und die zwangsarbeitenden Gefangenen(natürlich werden sie nicht gezwungen, aber wer nicht mitmacht kommt in Einzelhaft und kriegt ne Bibel, Ende) sorgen für ein gesundes, niedriges Lohnspektrum, das die Wirtschaft konkurrenzfähig hält! 🙂

  63. sirdoom schreibt:

    ^^@Cunningham(diesmal als Mischung aus mir und Eckhard von Krachwurzen): Natürlich sind alle Menschen etwas wert, aber wer nichts leistet, hat selber schuld. Das ergibt sich auch schon aus der strikten Auslegung der Auslegung protestantischer Werte in der wahren(TM) und richtigen(TM) Form. Wer etwas leistet, dem geht es gut. Und ganz wichtig: Wenn wir soziale Systeme kritisieren, dann reden wir von Millionen von Schmarotzern. Wenn wir die Marktanarchie preisen, reden wir von gaaaaanz wenigen, die da unter die Räder kommen. Interessantes Beispiel: Der Roman Freehold von Michael Z. Williamson, der sich übrigens trotzdem ganz nett und unterhaltsam liest, wenn man einige Dinge einfach ausblendet. Träge EU/UN-Bürokraten, riesige faule Unterschicht, Vergewaltigung wird als Verbrechen nicht mal verfolgt, usw. Planet Freehold keinerlei Regulierungen, alle haben jede Menge Waffen, aber es gibt keine Verbrechen und allen gehts gut. Der Haken: Im ganzen Roman taucht nicht ein Behinderter, ein Kranker, ein Dummer(abgesehen von allen EU/UN-Leuten abgesehen von der Heldin), usw. auf. Schwanger werden nur verheiratete Frauen oder welche, die sich auf ein Netz von Freunden/Familie verlassen können(das Wort sozial wird natürlich im Zusammenhnag nicht erwähnt, es klingt anrüchig) Wo sind die alle hin? Umschreiben wir es kindgerecht: Woanders… So wie die Mitglieder einer afghanischen Hochzeitsgesellschaft, wo man jetzt einen vollkommen natürlichen, nicht von Menschen verursachten Krater findet…

    Worauf ich hinaus will(nicht mehr als Eckhard von Krachwurzen): Auch hier zeigt sich wieder, dass Extremismus in beide Richtungen eine Katastrophe gibt, denn solche Gesellschaften funktionieren nicht besonders gut.

  64. farmerboy schreibt:

    Nachtrag meinerseits:
    Mir geht dabei halt vor allem die Hutschnur hoch, weil ab einer gewissen Unternehmensgröße purer Kapitalismus gepredigt wird – der Markt richtet alles, also sei froh daß du für 7,20€/h zur Arbeit gehen DARFST- und wenn immer Probleme auftauchen – lies: die Dividendenausschüttung des Vorjahres nicht um mindestens 10% gesteigert werden kann – schreit das gesamte Management nach Vater Staat und will nach alter kommunistischer Manier Geld von der Gemeinschaft haben weil man sich verzockt hat.
    Das Risiko selber tragen? Nee, wo kommen wir da denn hin?

    Also wenn ich im nächstem jahr nicht mindestens 150K an Gewinn erziele…bin ja auch systemrelevant, Nahrungsmittel und so…

  65. Cunningham schreibt:

    Bist Du bescheuert? 7,20 €/h haben bei Dir alle angestellten ein abgeschlossenes Studium mit Master oder wo nimmst Du diese Luxussumme her?

  66. sirdoom schreibt:

    Bist Du bescheuert? 7,20 €/h haben bei Dir alle angestellten ein abgeschlossenes Studium mit Master oder wo nimmst Du diese Luxussumme her? [Cunningham]

    Wenn ein Masterstudium zu 7,20€/h führt, dann kannst auch gleich Wachmann für 3,50€/h werden, mit 16 anfangen und „gleich“ den „Luxus“ genießen 😉

  67. Ben Teddy schreibt:

    7,20€/h netto oder brutto? O.o

  68. Andai schreibt:

    Laut diverser Tariflisten, Handelsblätter usw. müsste ein Student mit Masterstudium (speziell im IT-Sektor) weit über 20 Euro verdienen…und ich finde es makaber, dass jemand bei Real als Lagereinräumer 10-12 Euro auf die Kralle kriegt, aber ausgegebildete Fachkräfte 7,20 € bis 8,60€… gut ich krieg noch 1,40€ Westzuschlag und im November meine jährliche Lohnerhöhung von 1 %…ähm ich geh jetzt mal nicht schauen wie sich die Lebenshaltungskosten nebst Lebensmittelpreisen entwickelt haben…

    7,20€…lachhaft das habe ich damals als Küchenhilfe mit 18 im Krankenhaus verdient…das ist echt ein schlechter Scherz heutzutage und dann sieht man die Miollionenbeträge an Gewinnen der Unternehmen und die hirnlos Gehälter total überflüssiger ExBundespräsidenten.
    Ich glaube 150K an Reingewinn ist für die Unternehmen noch zu wenig, als muss der liebe Staat helfen und da sagt man der Lobbyismus wäre in Deutschland nicht so ausgeprägt, wie in anderen Staaten…dafür dass es uns wirtschaftlich so gut gehen soll (verglichen mit anderen) merkt der niedere Bürger davon recht wenig.

  69. Andai schreibt:

    Brutto…alles Brutto.

  70. 3-6 schreibt:

    Statistisch gesehen bist Du als Soldat besser dran.

  71. 3-6 schreibt:

    Guten Morgen! Konnte gestern nicht, musste mein Transfergeld (*g*) aufstocken … Überstunden werden mir mit 2,70 vergolten 😉

    Ich bin auch sofort dafür, dass man von 40 Stunden Arbeit die Woche leben kann … aber für mehr als „leben“ wird es auch nicht reichen.
    Mal angenommen, als Regeleinräumer im Supermarkt würde man sich Eigentumswohnung, Auto und Kinder leisten können – was soll dann (bei gleicher nomineller Arbeitszeit) eine IT-Kraft verdienen? Haus mit Pool, 2 Autos, Privatschule für die Kinder? Und was dann ein Arzt? 2 Häuser, 2 Autos, Butler, Pferd für die Kinder, damit sie nach der Privatschule was zutun haben?

    Und was ist, wenn man ein solch „stimmiges“ Lohngefüge konstruieren könnte – aber die jeweiligen Arbeitsplätze nicht soviel einbringen, dass Angestellter und Firma davon existieren können?
    Und was ist dann mit denen, die nicht arbeiten können? Wieviel sollen die bekommen, und wieviel mehr jemand, der Regale einräumt? Wieso verdient ein Arzt weniger als ein Bandarbeiter bei VW?

    In meinen Augen kann man das nicht bestimmen. Dafür gibt es Tariffreiheit.

    Schön wäre es aber, wenn zwei Dinge zutreffen würden: jeder bemüht sich nach Kräften, seinen Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Und jeder bekommt, egal was er tut, die gleiche Anerkennung dafür, dass er dies schafft.

  72. 3-6 schreibt:

    Willkommen auf dem freien Arbeitsmarkt …

  73. 3-6 schreibt:

    „Hinzu kommt, das ich bei uns im bereich dieselbe Arbeit erledige wie eine ehemalige Mitazubildende, die direkt übernommen wurde. Sie verdient allerdings das doppelte Gehalt bei einem (mittlerweile) unbefristeten Vertrag.
    DAS nenne ich UNFAIR.“

    Kleiner Nachtrag: Wäre es Dir lieber gewesen, Dein ehemaliger Arbeitgeber hätte nur Auszubildende für den Eigenbedarf eingestellt? Dann hättest Du jetzt keine Ausbildung…

    Wäre es Dir lieber, die Firma bei der Du arbeitest würde Dich direkt anstellen, Du bekämst 25€ auf die Kralle und 0, wenn der Bedarf für Deine Arbeitskraft wegfällt? So bekommst Du ja jetzt weiter Gehalt von Deiner Zeitarbeitsfirma.

  74. Andai schreibt:

    Ganz kur: ja ds wäre mir lieber und nur zu Info: ich war Top-Nachwuchskraft und ich hätte die Ausbildung gehabt, da mache ich mir keine Sorgen drum.

  75. Andai schreibt:

    Endlich etwas wo ich dir durchaus zustimmen kann. Ich weiß auch, das man nicht alles regeln kann, aber du darfst den Unternehmen in einer Zeit wie der unsrigen nicht absolut freie Hand lassen, sondern musst mehr die Arbeitnehmer oder potentiellen Arbeitnehmer schützen, als die Arbeitgeber (prozentual gesehen und eben auch das schwächere Glied…meiner Meinung nach). Verhältnismässigkeit ist da auch so ein Stichwort. Ich hatte keine Probleme damit in meiner 400 Euro Zeit für 5-6 Euro die Stunde zu arbeiten und finde 10-12 für ungelernte Kräfte schon happig, aber ebenso gibt es Branchentarife die selbst im 1st Level Support auf ein MINIMUM Jahresgehalt von 20.000€ kommen und, oh das ist viel wichtiger, feste Verträge haben (manchmal sogar erstaunlicherweise unbefristet). Arbeitet irgendwer von euch in Berlin? Ich denke gerade jemand der aus dem Süden oder Westen der Bananenrepublik kommt versteh eh nicht, was hier abgeht, denn die Löhne klaffen hier weit auseinander, noch schlimmer ist es in den richtigen neuen Bundesländern…nur das manche vergessen, dass Berliner schon lange nicht mehr so günstig ist, wie damals (selbst die Lebensmittelpreise ziehen stark an). Da muss man dann halt *mehr* leisten, aber es gibt so vieles was ich einfach nicht verstehe, verstehen kann oder verstehen will. Ich bin der Idiot am unteren Ende der Nahrungskette nur werde ich mich damit nicht abfinden!

  76. 3-6 schreibt:

    Du kannst mir immer zustimmen, mir ist eh unverständlich, wieso ihr das nicht dauernd tut 😉

    Wenn es in Berlin so scheisse ist: zieh um, mach Karriere, zieh später wieder zurück. Wenn es Dir nicht woanders plötzlich besser gefällt 😉

  77. 3-6 schreibt:

    Ganz vergessen: Du schreibst, dass Du lieber zeitweise für ein höheres Gehalt arbeiten würdest… genau diese fehlende Flexibilität (Entlassung der Leute, die man nicht braucht.) verhindern die Gewerkschaften.
    Als Arbeitgeber sollte man sich aussuchen dürfen, wen man loswird und wen nicht. Das dies nicht geht, kostet manche Firma ihre Existenz.

  78. farmerboy schreibt:

    Netto? Auch noch Ansprüche wie? 😉

  79. farmerboy schreibt:

    Ich kann dir da in einigen Punkten durchaus zustimmen. Vor allem dafür:

    Schön wäre es aber, wenn zwei Dinge zutreffen würden: jeder bemüht sich nach Kräften, seinen Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Und jeder bekommt, egal was er tut, die gleiche Anerkennung dafür, dass er dies schafft.

    Das Problem ist leider nur, daß das nicht funktioniert wenn unsere Großunternehmen einen wichtigen Grundsatz vergessen:
    Eigentum verpflichtet! Und darunter fällt auch, daß ein Angestellter angemessen(nicht mehr, nicht weniger) bezahlt wird.
    Ja, der Regaleinräumer von oben verdient nie genug für Haus + Auto + Kinder. Aber bei dem ausgelerntem Arbeiter (abgeschlossene Lehre etc pp) sollte es dafür reichen. Tut es aktuell aber nicht wenn ich mich so umschaue. Und das kann nicht sein, wenn gleichzeitig Milliardengewinne ausgewiesen werden.

    @Andai: die 150K wären für mich Kleinunternehmer halt ein nettes Ergebnis…für Siemens E.On und Co fällt das nunmal eher unter Spesenrechnung, das ist klar. 😉

    [Admin: Edit auf Wunsch]

  80. farmerboy schreibt:

    Bitte um kleinen Rechtschreib-Edit 😉
    *geht sich ne neue Tastatur anschaffen, die hier ist durch so langsam…*

    [Admin: Jupp, imho war die schon letzten Winter durch, ich hab mich damit andauernd vertippt, weil man die Beschriftung der Tatstatur nur noch gelegentlich erkennen konnte. Du must nicht immer mit der Schrotflinte tippen, dann sieht das nachher nicht so aus!*g*]

  81. 3-63-6 schreibt:

    Diese Ziele hat man schon zu lange über die Gesetzgebung verfolgt, ohne Ergebnis (Okay, mit ner Menge Schulden und irrsinnigen Sozialabgaben.). Es ist für mich ganz offensichtlich so, dass komplizierte Regelwerke zum Betrug einladen (muss ich hier eigentlich nicht erklären…) und übrig allein das Bestreben aller Marktteilnehmer ist, das Maximum rauszuholen.

    Bringt aber niemanden weiter.

    Ein weiteres Problem ist, dass durch die Sozialsysteme das Versagen der Politik im Bereich der Wirtschaft verdeckt wird. Wenn Maßnahmen direkt durch Einstellungen und Entlassungen bewertet würden, wäre der Druck zu vernünftigem Handeln höher.

  82. Andai schreibt:

    Ist in Arbeit ^^ und ein Angebot während der Ausbildung hatte ich auch, leider damals ausgeschlagen, weil ich ein anderes Angebot aus Berlin hatte, das dann leider doch nicht vollzogen wurde. Leider liebe ich meine Heimat so sehr und die flexibilität ist aufgrund von Familie etwas beschränkter, aber ließe sich auch irgendwie bewerkstelligen, WENN der Lohn halbwegs angemessen ist.
    Letzte Woche hatte ich ein Angebot aus HH, leider war das nicht 100% auf mich zutreffend, da meien programmierkenntnisse nicht so umfassend waren, wie vom Arbeitgeber gewünscht, aber ist nicht aus der Welt. Ich bemühe mich und klar ich muss ehrlich sein: SOOOO schlecht geht es mir aktuell nicht, sonst wäre ich noch weitaus bemühter.
    Und Henning: das ist bei dir wie mit Fasti: man DARF euch einfach nicht zu oft zustimmen, sonst muss man euch bzw. euer Ego irgendwo festketten ^^.

  83. Andai schreibt:

    Kleine und auch mittelständische Unternehmen ohne Frage, ich habe derzeit nur den *Moloch*vergleich, insofern ist etwas klar, dass ich mich da etwas als das *schwache* Glied/Opfer fühle^^. Ist doch wie mit allen Dingen, irgendwo hat es auch für irgendwen Nachteile.

  84. Andai schreibt:

    Ja, nur dass diese kleinen Unternehmen meistens deutlich bessere Konditionen für ihre Mitarbeiter haben und wenn es nur teambildende Maßnahmen oder Kurprogramme, gutes Arbeitsklima usw. sind. Diese Leute kämpfen hart ums überleben und das täglich, und doch arbeitet es sich bei manchen davon besser, als in einem ehemaligem Staatsmoloch…da regieren die Unauffälligkeit der Menge und die Zahlen^^.

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